Neph­rologie in der Innen­stadt Mün­chens: Nie­ren­er­kran­kungen umfas­send behandeln

Oft­mals bleiben Nie­ren­er­kran­kungen lange unbe­merkt. Die sich anfangs häufig sym­ptomlos ver­schlech­ternde Nie­ren­funk­tion kann jedoch nach einiger Zeit eine Nie­ren­er­satz­the­rapie erfor­dern (in der Regel eine Dia­lyse). Mit einer früh­zei­tigen Dia­gnostik und medi­ka­men­tösen The­rapie ver­su­chen wir, eine Dia­ly­se­pflicht zu ver­meiden oder zu ver­zö­gern. Um dieses Ziel zu errei­chen, suchen wir gezielt nach typi­schen Risiken.

Inhalt:

Neph­rologie: Was Sie in unserer Münchner Praxis erwartet 

  • Inter­dis­zi­pli­näres Team: Neben einem erfah­renen Neph­rologen arbeiten in unserer Münchner Praxis auch Dia­be­to­logen, Kar­dio­logen, Immu­no­logen, Prä­ventiv- und Ernäh­rungs­me­di­ziner. Das kommt Ihnen zu Gute, da viele Nie­ren­er­kran­kungen eine inter­dis­zi­pli­näre The­rapie erfordern.
  • Per­sön­liche Medizin: Wir sehen nicht nur Ihre Sym­ptome, son­dern nehmen Sie als ganzen Men­schen wahr. Des­halb nehmen wir uns gerne Zeit, Ihnen zuzu­hören und Sie indi­vi­duell zu behan­deln, wenn nötig auch unter Berück­sich­ti­gung vor­han­dener Vorbefunde.
  • Kom­ple­men­tär­me­dizin: Je nach Indi­ka­tion haben wir die Mög­lich­keit, Ihre Behand­lung mit Ver­fahren wie etwa einer Mikro­nähr­stoff­the­rapie zu ergänzen.
  • Immer up to date: Wir besu­chen regel­mäßig Kon­gresse, halten selbst Vor­träge und achten darauf, neue wis­sen­schaft­liche Daten zu über­prüfen und in unsere Behand­lungen ein­fließen zu lassen.

Sie suchen kom­pe­tente Ärzte für Neph­rologie (Nie­ren­ärzte) im Zen­trum Mün­chens? Gerne sind wir für Sie da!

Ter­min­ver­ein­ba­rung

Wäh­rend unserer Sprech­zeiten errei­chen Sie uns tele­fo­nisch unter: 089 2323 9299 0
Außer­halb unserer Sprech­zeiten, können Sie einen Termin auf jameda ver­ein­baren oder uns eine E‑Mail schreiben.

Neph­rologie in Mün­chen: Unser Behandlungsansatz

Der Inter­nist und Neph­rologe Prof. Dr. med. Stoffel war vor der Nie­der­las­sung in seiner Münchner Praxis bereits als Funk­ti­ons­ober­arzt an der Uni­ver­si­täts­klinik zu Köln tätig. Dort hat er viele Dia­ly­se­pa­ti­enten und Pati­enten mit Nie­ren­trans­plan­ta­tionen betreut und kennt daher die Extrem­fälle chro­ni­schen Nie­ren­ver­sa­gens. Außerdem war er ver­ant­wort­li­cher Neph­rologe in einigen Dia­lyse-Zen­tren und arbeitet bis heute immer wieder dort. Als erfah­rener Arzt für Innere Medizin und Neph­rologie agiert er auf der Basis wis­sen­schaft­li­cher Erkennt­nisse und nutzt moderne Diagnoseverfahren.

Bei­spiels­weise anhand einer detail­lierten Urin­dia­gnostik, eines modernen Farb­doppler-Ultra­schall­sys­tems und eines umfas­senden Blut­bildes suchen wir die Ursache Ihrer Beschwerden. Wichtig ist uns auch ein aus­führ­li­ches Gespräch, um Ihre Situa­tion genau erfassen zu können. Auf dieser Grund­lage erstellen wir ein indi­vi­du­elles Behand­lungs­kon­zept für Sie.

Arz­nei­mittel

Als Fach­ärzte für Innere Medizin und Neph­rologie nutzen wir alle Mög­lich­keiten, um eine Dia­lyse mög­lichst zu ver­meiden oder hin­aus­zu­zö­gern. Dabei ori­en­tieren wir uns an den aktu­ellen wis­sen­schaft­li­chen Stan­dards. Bei Ein­treten der Dia­ly­se­pflicht ist meist eine kom­plexe Phar­ma­ko­the­rapie mit einer indi­vi­duell ange­passten Arz­nei­stoff­do­sie­rung notwendig.

Bei Bedarf Koope­ra­tion mit Dia­lyse-Zen­tren und Trans­plan­ta­ti­ons­kli­niken

Sollte eine Dia­ly­se­pflicht bestehen, folgt eine Über­wei­sung an einen unserer erfah­renen Partner. Durch unser Netz­werk sind oft kurz­fris­tige Ter­mine mög­lich. Außerdem legen wir Wert auf einen inten­siven Aus­tausch mit den wei­ter­be­han­delnden Kol­legen. Dies gilt auch für den Fall einer etwaigen Trans­plan­ta­tion der Nieren. 

Bei einer Dia­lyse wird Blut ent­nommen, um es zu fil­tern und zu rei­nigen und dem Körper schließ­lich wieder zuzu­führen. Dazu benö­tigt man einen spe­zi­ellen Gefäß­zu­gang („Shunt“) an den oberen Extre­mi­täten, der meist ope­rativ her­ge­stellt werden muss. Je nach Erkran­kung ist die Blut­wä­sche nur für kurze Dauer oder auch lang­fristig nötig, um die aus­ge­fal­lene Funk­tion zu ersetzen. Bei chro­ni­schen Nie­ren­er­kran­kungen muss die Blut-Dia­lyse bei­spiels­weise dreimal pro Woche über je 4 bis 5 Stunden durch­ge­führt werden, wenn nicht ein Heim­ver­fahren gewählt werden kann.

The­ra­pie­er­gän­zung mit Mikronährstoffen

Wir behan­deln Nie­ren­er­kran­kungen haupt­säch­lich schul­me­di­zi­nisch, haben aber die Mög­lich­keit, die The­rapie mit kom­ple­men­tär­me­di­zi­ni­schen Ansätzen zu ergänzen. Nie­ren­er­kran­kungen können auch durch eine man­gel­hafte Nähr­stoff­ver­sor­gung begüns­tigt oder ver­stärkt werden, zum Bei­spiel Nie­ren­steine, Nie­ren­ko­liken oder Harn­wegs­in­fekte. Umge­kehrt kann eine man­gel­hafte Nähr­stoff­ver­sor­gung aber auch die Folge einer Nie­ren­er­kran­kung sein und den Körper zusätz­lich schwächen.

Das kann zum Bei­spiel bei einer Nie­ren­in­suf­fi­zienz der Fall sein. Daher prüfen wir bei Bedarf mit­tels einer Blut­un­ter­su­chung, ob Ihnen Mikro­nähr­stoffe fehlen. Spe­ziell bei Nie­ren­er­kran­kungen haben wir gute Erfah­rungen mit einer bestimmten Ver­ab­rei­chungs­form von Kur­kuma gemacht, das anti­oxi­dativ und ent­zün­dungs­hem­mend wirkt. Sie kann die Nie­ren­werte idea­ler­weise ver­bes­sern oder wenigsten die Ver­schlech­te­rung bremsen.

Beglei­tung bei Dia­lyse und Operationen

Sollte eine Dia­lyse oder eine Ope­ra­tion not­wendig sein, unter­stützen wir Sie gerne wei­terhin durch die ortho­mo­le­ku­lare Medizin. Bei einer Dia­lyse steigt bei­spiels­weise der Bedarf an bestimmten Mikro­nähr­stoffen an, wie etwa Kal­zium und Vit­amin D3. Diesem gestei­gerten Bedarf können Sie mit einer indi­vi­duell ange­passten Sub­sti­tu­tion gerecht werden.

Unser Leis­tungs­spek­trum

In unserer Praxis in der Münchner Innen­stadt behan­deln wir als Neph­rologen alle akuten und chro­ni­schen Nierenerkrankungen.

Zum Bei­spiel:

  • Zys­ten­nieren
  • Nie­ren­be­cken­ent­zün­dung
  • Glome­ru­lo­n­e­phritis (Ent­zün­dung der Nie­ren­kör­per­chen als „Fil­ter­ap­pa­rate“)
  • dia­be­ti­sche Nephro­pa­thie (Ver­än­de­rungen der Niere auf­grund von Dia­betes Typ I und Typ II)
  • vasku­läre Nephro­pa­thie (Nie­ren­schä­di­gung durch einen erhöhten Blutdruck)
  • inter­s­ti­ti­elle Nephritis (Ent­zün­dungen im Gewebe zwi­schen den Nie­ren­kör­per­chen und den röh­ren­för­migen Tubuli)
  • chro­ni­sche Nierenschwäche
  • Nie­ren­zell­kar­zinom
  • Nie­ren­steine
  • Nie­ren­re­flux
  • Sys­tem­er­kran­kungen wie Lupus Ery­the­ma­todes (Bin­de­ge­webs­er­kran­kung, die auch die Nieren betrifft)
  • Schrumpf­niere 
  • Huf­ei­sen­niere (huf­ei­sen­ar­tige Ver­schmel­zung beider Nieren)

Gerne erklären wir Ihnen bei­spiel­haft anhand dreier häu­figer Nie­ren­er­kran­kungen mög­liche Behandlungsansätze. 

Zys­ten­nieren:

Ein­zelne Zysten in der Niere können ganz harmlos sein. Bilden sich jedoch meh­rere Zysten in beiden Nieren aus, droht früher oder später Nie­ren­ver­sagen. Dies kann gene­ti­sche Ursa­chen haben und tritt meist fami­liär gehäuft auf. Zunächst können Blut im Urin (oft nicht mit bloßem Auge zu sehen), Rücken­schmerzen, Harn­wegs­in­fek­tionen und Blut­hoch­druck auf­tau­chen. Aktuell gibt es keine ursäch­liche The­rapie, jedoch gibt es ganz neue Ansätze.

Die Begleit­erschei­nungen der Zys­ten­nieren sind gut behan­delbar. Vor allem die Behand­lung des meist beglei­tenden Blut­hoch­drucks ist wichtig, da er die Niere weiter schä­digen kann, ebenso wie eine erhöhte Eiweiß­aus­schei­dung im Urin.

Nie­ren­be­cken­ent­zün­dung:

Typi­sche Sym­ptome einer Infek­tion sind Flan­ken­schmerzen und Fieber, von denen oft Frauen betroffen sind. Gegen akute Ent­zün­dungen helfen meist Anti­bio­tika. Bei chro­ni­schen Ent­zün­dungen bieten wir Pati­enten neben den rich­tigen Medi­ka­menten eine Begleit­the­rapie mit Mikro­nähr­stoffen oder eine Risi­ko­pro­phy­laxe. Eine poten­ti­elle Wirk­sam­keit von Mikro­nähr­stoffen beruht auf der Redu­zie­rung soge­nannter „freier Radi­kale“ (zel­lulär aggres­sive, mess­bare Sub­stanzen), die chro­ni­sche Ent­zün­dungen aus­lösen können. Als wir­kungs­volle Radi­kal­fänger gelten zum Bei­spiel Omega-3-Fett­säuren, Selen und Vit­amin D.

Nie­ren­schwäche:

Ziel der Behand­lung ist, das Fort­schreiten der Nie­ren­in­suf­fi­zienz zu stoppen oder zu ver­zö­gern. Dafür ist eine Behand­lung der zugrunde lie­genden Erkran­kung von Nöten: Häufig führen Dia­betes oder Blut­hoch­druck zu einer Schwä­chung der Niere, die nun ihrer Ent­gif­tungs­funk­tion nicht mehr voll nach­kommen kann. Auch Begleit­erschei­nungen wie Blut­armut und Ödeme (Was­ser­an­samm­lungen) sowie eine Stö­rung des Kno­chen­stoff­wech­sels sind möglich.

Gene­rell gilt: Je früher die The­rapie beginnt, desto besser sind die Erfolgs­aus­sichten. Auch hier nutzen wir vor­rangig schul­me­di­zi­ni­sche The­ra­pien und ergänzen sie mit kom­ple­men­tär­me­di­zi­ni­schen Ansätzen. Bestimmte Mikro­nähr­stoffe regu­lieren den Koh­len­hy­drat­stoff­wechsel und können Dia­betes abmil­dern oder ent­ge­gen­wirken, der bei uns häu­figsten Ursache einer dia­ly­se­pflich­tigen Niereninsuffizienz.

„Ein Medi­ziner, dem seine Pati­enten wirk­lich am Herzen liegen.“

Ein Patient über Prof. Dr. med. Stoffel, Fach­arzt für Innere Medizin und Neph­rologie in Mün­chen: „Bei Prof. Stoffel fühlte ich mich von Anfang an gut auf­ge­hoben. Sein Ein­füh­lungs­ver­mögen und seine fach­liche Kom­pe­tenz zeichnen ihn aus. Er macht sich ein umfas­sendes, medi­zi­ni­sches Bild des Pati­enten und seine Emp­feh­lungen haben mir her­vor­ra­gend geholfen, so dass sie dau­er­haft in mein Leben inte­griert wurden.

Quelle: jameda

Sie suchen einen Fach­arzt für Innere Medizin und Neph­rologie im Zen­trum Mün­chens, am besten in der Nähe des Mari­en­platzes? Unser Neph­rologe ist für Sie da. Gerne können Sie tele­fo­nisch unter 089/23 23 92 99 0 oder unter info@privatpraxis-kosttor.de einen Termin bei Prof. Dr. med. Stoffel vereinbaren.