Rheu­ma­to­logie in Mün­chen:
Das Leben genießen – trotz Rheuma

Rheuma lässt sich heute viel besser behan­deln als vor 20 Jahren. Dank des medi­zi­ni­schen Fort­schrittes ist es bei frühem Behand­lungs­be­ginn häufig mög­lich, trotz dieser Erkran­kung noch ein ganz nor­males Leben zu führen. Ohne Schmerzen und Bewegungseinschränkungen!

Ihre Fragen, unsere Antworten:

Rheu­ma­to­logie in Mün­chen: Was wir Ihnen bieten 

  • 35 Jahre Erfah­rung: Dr. med. Stein ist spe­ziell aus­ge­bil­deter Rheu­ma­to­loge / Inter­nist in unserer Münchner Praxis und behan­delt Pati­enten auf dem aktu­ellen Stand der Wis­sen­schaft. Seit 1985 ist Dr. Stein ärzt­lich tätig: Früher war er stän­diger Ver­treter des Chef­arztes im Kli­nikum Bogen­hausen und anschlie­ßend in eigener Praxis in Schwa­bing, bevor er 2021 zu uns stieß. Seine lang­jäh­rige Erfah­rung fließt in jede Behand­lung ein.
  • Inter­dis­zi­pli­näre Behand­lung: Rheu­ma­ti­sche Erkran­kungen sind sys­te­misch und können ver­schie­dene Organe betreffen. Bei Bedarf behan­delt Sie unser inter­dis­zi­pli­näres Ärzte-Team in Mün­chen, das Erfah­rungen in der Rheu­ma­to­logie, Neph­rologie, Kar­dio­logie, Endo­kri­no­logie, Inneren Medizin und Immu­no­logie vereint.
  • Kom­ple­men­täre The­rapie: Die schul­me­di­zi­ni­sche The­rapie ist der Fokus unserer Behand­lung. Auf Wunsch ergänzen wir diesen Ansatz mit ganz­heit­li­chen Therapien.
  • Zeit für Sie: Ihre Krank­heit in allen Facetten zu ver­stehen, liegt uns am Herzen. Des­halb spielt bei uns vor allem das aus­führ­liche zwi­schen­mensch­liche Gespräch eine sehr große Rolle. Sie ist die Grund­lage der The­rapie, die auch Ihre Werte und Vor­stel­lungen berücksichtigt.

Sie suchen ein Rheu­ma­zen­trum oder einen guten Rheu­ma­to­logen in Mün­chen? Gerne heißen wir Sie in unserer Praxis in der Nähe des Mari­en­platzes, des Vik­tua­li­en­marktes und der Maxi­mi­li­an­straße willkommen! 

Ter­min­ver­ein­ba­rung

Wäh­rend unserer Sprech­zeiten errei­chen Sie uns tele­fo­nisch unter: 089 2323 9299 0
Außer­halb unserer Sprech­zeiten, können Sie einen Termin auf jameda ver­ein­baren oder uns eine E‑Mail schreiben.

Rheu­ma­to­logie in Mün­chen: Unser Ansatz 

In unserer Praxis für Innere Medizin und Rheu­ma­to­logie in Mün­chen behan­deln wir alle ent­zünd­lich-rheu­ma­ti­schen Erkran­kungen. Im Gegen­satz zu den ver­schleiß­be­dingten Krank­heiten wie der Arthrose ent­stehen sie auf­grund einer Fehl­funk­tion des Immun­sys­tems. Die Folge: Der Körper richtet sich gegen sich selbst und greift Organe, Gewebe oder Blut­ge­fäße an.

Dr. Stein - Facharzt für Innere Medizin

Rheu­ma­ti­sche Erkran­kungen sind zwar nicht heilbar, aber heute viel besser behan­delbar als noch vor 20 Jahren. Der Rheu­ma­to­loge unserer Münchner Praxis, Fach­arzt Dr. Stein, behan­delt Sie gemäß der aktu­ellen Emp­feh­lungen der Fach­ge­sell­schaften. Die Kom­bi­na­tion ver­schie­dener The­ra­pien ermög­licht es den meisten Men­schen, trotz Rheuma ein nor­males Leben zu führen. Auf Wunsch ergänzen wir die schul­me­di­zi­ni­sche The­rapie mit Ansätzen der ortho­mo­le­ku­laren Medizin und der Phy­to­the­rapie (Pflan­zen­heil­kunde). Manchmal ist so auch eine Reduk­tion der Medi­ka­men­ten­gaben möglich.

Rheu­ma­toide Arthritis, früher auch chro­ni­sche Poly­ar­thritis, ist die häu­figste ent­zünd­liche rheu­ma­ti­sche Erkran­kung. Gerne erklären wir Ihnen im Fol­genden die modernen Therapiemöglichkeiten.

Umfas­sende Behand­lung der rheu­ma­to­iden Arthritis

Die rheu­ma­toide Arthritis ist eine chro­ni­sche Erkran­kung und betrifft viele Gelenke, beginnt aber häufig mit Schmerzen in den Fin­gern und Zehen. Typisch ist Mor­gen­stei­fig­keit und eine Aus­brei­tung der Ent­zün­dung über immer mehr Gelenke. Müdig­keit, Fieber und Schlaf­stö­rungen können eben­falls auf­treten – genauso wie Schä­di­gungen an Herz, Lunge oder Nerven.

Ent­zün­dungs­hem­mende Medi­ka­mente lin­dern bzw. ver­hin­dern Schmerzen und können teil­weise ein Fort­schreiten der Erkran­kung verhindern.

Wir setzen Arz­nei­mittel in unserer Münchner Rheu­ma­praxis gezielt im Rahmen einer indi­vi­du­ellen The­rapie ein. Je nach Krank­heit gibt es sehr viele unter­schied­liche Sub­stanzen, so dass die Aus­wahl einer großen Erfah­rung bedarf. Die soge­nannten Basis­me­di­ka­mente (soge­nannte DMARDs) können das Fort­schreiten der rheu­ma­ti­schen Erkran­kung ver­lang­samen selten jedoch auf­halten. Bio­lo­gika in Form soge­nannter „mono­k­lo­naler Anti­körper“ haben in den letzten Jahren für große Fort­schritte in der Behand­lung gesorgt: Bio­tech­no­lo­gisch her­ge­stellte Eiweiße wirken rascher und spe­zi­fi­scher als ihre Vor­gänger, die oft nur ent­zün­dungs­hem­mend wirken wie Cor­tison oder Sali­zylate. Das Wirk­prinzip ist die direkte Beein­flus­sung der die Ent­zün­dung aus­lö­senden Boten­stoffe wie z. B. Tumor Nekrose Faktor (TNF alpha). Es gibt mitt­ler­weile auch Wirk­stoffe, die nicht mehr gespritzt, son­dern geschluckt werden können. 

Zusätz­lich zur schul­me­di­zi­ni­schen The­rapie bieten wir auf Wunsch kom­ple­men­tär­me­di­zi­ni­sche Ergän­zungen. Phar­ma­zeu­tisch her­ge­stelltes Cur­cumin (Gelb­wurz) kann bei­spiels­weise gegen rheu­ma­toide Arthritis helfen und sich positiv auf die Gelenk­funk­tion und die Schmerzen aus­wirken. Die orale Gabe in Spray­form ist wesent­lich wirk­samer als die Ver­ab­rei­chung in Form von Kap­seln oder Tee. Auch Bos­wellia ser­rati (Weih­rauch) kann in phar­ma­zeu­ti­scher Prä­pa­ra­tion posi­tive Effekte erzielen. Leider werden diese durchaus wirk­samen Sub­stanzen nicht in kon­trol­lierten kli­ni­schen Stu­dien getestet, da es sich dabei nicht um patent­fä­hige Neu­ent­wick­lungen han­delt. Das bedeutet jedoch nicht auto­ma­tisch, dass sie nicht wirksam sind.

Ziele der The­rapie (am Bei­spiel der rh, Arthitis):

  • Bekämp­fung der Ent­zün­dung und Lin­de­rung der Schmerzen: Die Chance auf voll­stän­dige Beschwer­de­frei­heit erhöht sich deut­lich, wenn die rheu­ma­toide Arthritis inner­halb von sechs Monaten nach ihrem Aus­bruch behan­delt wird.
  • Erhal­tung der Gelenke: Das Risiko für blei­bende Gelenk­schäden hal­biert sich, wenn die The­rapie der rheu­ma­to­iden Arthritis ein halbes Jahr nach Aus­bruch beginnt.
  • Erhö­hung der Lebens­er­war­tung: Pati­enten mit einer unbe­han­delten rheu­ma­to­ider Arthritis haben eine um drei bis 13 Jahre gerin­gere Lebens­er­war­tung als der Durch­schnitt. Eine moderne The­rapie sorgt dafür, dass die Lebens­er­war­tung wieder nor­male Werte erreicht.

Anhand eng­ma­schiger Kon­trollen und durch die Gabe von Mikro­nähr­stoffe bemühen wir uns in unserer Münchner Praxis für Innere Medizin und Rheu­ma­to­logie, Neben­wir­kungen wie Infekt­an­fäl­lig­keit mög­lichst gering zu halten. 

Bewe­gung als ergän­zende Therapie

Phy­sio­the­rapie und spe­ziell für Rheu­ma­pa­ti­enten ent­wi­ckeltes Funk­ti­ons­trai­ning sollen helfen, die Beweg­lich­keit zu erhalten. In der Ergo­the­rapie lernen Sie, wie Sie Ihre Gelenke mit Hilfs­mit­teln ent­lasten. Auch bestimmte Sport­arten wie Schwimmen, Rad­fahren oder Walken ver­bes­sern die Beweg­lich­keit und lin­dern die Schmerzen.

In man­chen Fällen kann eine psy­cho­lo­gi­sche Beglei­tung eben­falls sinn­voll sein. Zum Bei­spiel dann, wenn Pati­enten im fort­ge­schrit­tenen Sta­dium lernen möchten, mit dem Schmerz besser umzu­gehen. Bei einem schweren Ver­lauf hilft sie auch zur Bewäl­ti­gung einer Depres­sion.

Behand­lung wei­terer ent­zünd­li­cher rheu­ma­ti­scher Erkran­kungen (Bei­spiele)

Morbus Bech­terew: Diese Erkran­kung löst vor allem tief sit­zende Rücken­schmerzen aus, die häufig nachts auf­treten und mit Mor­gen­stei­fig­keit ver­bunden sind. Ver­schie­dene Medi­ka­mente wie NSAR oder Kor­tison sorgen für Lin­de­rung. Außerdem können womög­lich auch Bio­lo­gi­cals ein­ge­setzt werden.

Pso­riasis-Arthritis: Bei einem Drittel der Men­schen mit Schup­pen­flechte ent­zünden sich auch die Gelenke. Auch hier können NSAR, Kor­tison und andere Medi­ka­mente ver­schrieben werden.

Lupus ery­the­ma­todes: Die soge­nannte Schmet­ter­lings­flechte betrifft vor allem Frauen. Es han­delt sich um eine Mul­ti­sys­tem­er­kran­kung, unter anderem mit den cha­rak­te­ris­ti­schen Haut­ver­än­de­rungen im Gesicht und teil­weise auch Organ­stö­rungen wie Nie­ren­ent­zün­dungen. Die Behand­lung ist mul­ti­modal und richtet sich vor allem auch nach den auf­tre­tenden Organbeteiligungen.

Gefäß­ent­zün­dungen: Die soge­nannte Vasku­litis kann an ver­schie­denen Gefäßen auf­treten und wird oft nach der vor­wie­gend betrof­fenen Gefäß­größe und Kör­per­re­gion klas­si­fi­ziert. Sie kann auch unspe­zi­fi­sche Gelenk- und Mus­kel­schmerzen, manchmal auch Schwel­lungen und chro­ni­sche Müdig­keit wie bei CFS aus­lösen. Je nach Situa­tion wird die The­rapie mit ver­schie­denen Immun­sup­pres­siva durchgeführt.

Je früher und kon­se­quenter eine ent­zünd­lich rheu­ma­ti­sche Erkran­kung als solche erkannt und behan­delt wird, desto besser sind die Erfolgs­aus­sichten. Anders­herum kann eine zu spät erkannte rheu­ma­ti­sche Erkran­kung eher zu einem schweren Ver­lauf und zu blei­benden Schäden führen. Es gibt jedoch leider keine ein­deu­tigen „Marker“, anhand derer eine klare Zuord­nung zu einer der genannten rheu­ma­ti­schen Erkran­kungen gelingt. Oft ist es eine Kom­bi­na­tion aus der kli­ni­schen Erfah­rung der Behandler sowie von „Mar­kern“ im Blut, die zur Dia­gnose führt. Es ist eine Kunst, die effek­tivste Behand­lung mit den geringsten Neben­wir­kungen zu finden. Reich­hal­tige kli­ni­sche Erfah­rung, dau­ernde Wei­ter­bil­dung und eine mensch­liche Bezie­hung zum Betrof­fenen auf­zu­bauen, sind dabei Kern­ele­mente des Erfolgs.

Sie möchten mög­lichst schnell Ihre Sym­ptome ver­stehen und gegen­steuern und suchen eine Rheuma-Ambu­lanz oder einen Rheu­ma­to­logen im Zen­trum Mün­chens? Gerne können Sie tele­fo­nisch unter 089/23 23 92 99 0 oder unter info@privatpraxis-kosttor.de einen (Online-)Termin ver­ein­baren. Unsere Praxis befindet sich in der Nähe des Vik­tua­li­en­marktes, des Mari­en­platzes sowie der Maxi­mi­li­an­straße. Wir freuen uns auf Sie!