
Ganzheitliche Medizin
Behandlung der Depression im Überblick
Was unsere Münchner Praxis auszeichnet

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Mikronährstoff-Therapie in München: Sanfte Behandlung bei Depression
Die sogenannte orthomolekulare Medizin entstand Mitte der 60er Jahre. Der Biochemiker und zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling erkannte zu dieser Zeit, wie wichtig Mikronährstoffe für Körper und Geist sind. Seitdem werden hochdosierte Vitamine und Mineralstoffe zur Therapie vieler Erkrankungen eingesetzt. Auch Depression und Burnout lassen sich so oftmals gut und sanft behandeln.
Wenn bestimmte Vitamine fehlen, ist der neuronale Stoffwechsel im Gehirn beeinträchtigt. So ist Vitamin B6 (Pyridoxin) beispielsweise für die Produktion des „Glückshormons“ Serotonin wichtig. Und ohne die essentielle Aminosäure Tryptophan geht es auch nicht. Folsäure, Vitamin B12 und Vitamin C wiederum braucht der Körper neben einer anderen Aminosäure zur Synthese von Dopamin. Dieser Neurotransmitter sorgt dafür, dass sich ein Mensch motiviert und energiegeladen fühlt.
Aus Dopamin wird unter anderem Adrenalin, bekannt aus dem „Adrenalin“-Kick. Sie sehen schon, dass ein Mangel dieser Mikronährstoffe spürbare Auswirkungen auf die Psyche haben kann. Bereits eine Unterversorgung, die noch keinen akuten Mangel darstellt, kann das Gleichgewicht der Neurotransmitter stören. Natürlich kann auch eine „Überaktivität“ vorliegen, die sich jedoch klinisch vollkommen anders äußert.
Es ist auf jeden Fall bemerkenswert, dass bei einer idealen biochemischen Zusammensetzung des Gehirns in der Regel keine Depressionen auftreten.
Viele Patienten mit Depressionen haben zu wenig Vitamin B6 im Blut. Der Vitamin-B12-Spiegel ist sogar bei 20 % der leicht Depressiven zu niedrig. Niacin (B3) fehlt häufig ebenfalls, wenn die Patienten Antidepressiva einnehmen und deshalb einen erhöhten Bedarf haben. Es ist an der Bildung des Glückshormons Serotonin beteiligt und wird zum Beispiel zum Ausschleichen von Psychopharmaka eingesetzt.
Vor allem bei schwerer Depression besteht meist eine gravierende Unterversorgung. Selbst leichter Vitamin-D-Mangel kann depressive Verstimmungen auslösen! Auch ein niedriger Magnesium-Spiegel kann depressive Symptome fördern. Nicht zu vergessen sind bestimmte hirnaktive Omega-3-Fettsäuren, deren Konzentration eine bestimmte Schwelle überschreiten sollte. Omega-3-Fettsäuren wie die EPA und DHA (Abkürzungen der chemischen Bezeichnungen) können das Risiko für eine erneute Depression verringern.
Sehr häufig ist auch hier die Versorgung nicht optimal und kann – oft verstärkt durch andere Defizite – ein wesentliche Faktor sein.
Darüber hinaus gibt es viele weitere Mikronährstoffe, die im Zusammenhang mit Depressionen stehen. Anhand eines ausführlichen Blutbildes finden wir heraus, welche Stoffe in Ihrem speziellen Fall fehlen. Dieser Befund bildet die Grundlage für eine auf Ihre Bedürfnisse angepasste Mikronährstoff-Therapie.
Nicht nur Defizite an Mikronährstoffen können auslösende Faktoren für depressive Verstimmungen sein, sondern auch andere Störungen wie die sogenannten „stillen Entzündungen“. Danach suchen wir, um bei Bedarf über anti-entzündliche Therapien gegensteuern zu können. Depressive Erkrankungen werden medizinisch immer mehr als sogenannte „Neuroinflammation“ begriffen.
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Weitere InformationenDr. Kurt E. Müller, Umweltmediziner zum Thema „Neuroinflammation“, Umweltbelastungen und Depressionen.
Auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Therapie
Es gibt also viele verschiedene Anknüpfungspunkte, um die Biochemie des Gehirns wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Ausgangspunkt ist immer Ihre persönliche Situation: Je nach aktueller Symptomatik und der im Labor festgestellten Mangelzustände füllen wir leere Speicher wieder auf. Unser Ziel ist es, ein korrektes Zusammenspiel der Nährstoffe und damit eine optimale Versorgung zu erreichen.
Auch wichtig ist, dass man nicht in puren Aktionismus verfällt nach dem Motto „viel hilft viel“. Relevant ist eher eine sehr fokussierte, dafür dann aber ausreichend hoch dosierte Ersatz-Therapie. Den Erfolg zu kontrollieren, ist ebenfalls wichtig.
Was die Forschung sagt
Es gibt immer mehr Studien, die den Zusammenhang zwischen Mikronährstoffen und Depressionen beschreiben. Laut einem Review von 2018, für das Wissenschaftler mehrere Studien analysierten, kann beispielsweise Zink die Symptome einer Depression verringern. Eine Studie von 2016 wiederum zeigt, dass Vitamin-B-Mangel Depressionssymptome verstärken kann.
In einer Übersichtsarbeit von 2020 berichteten Forscher über vielversprechende Ergebnisse einer Behandlung mit der Aminosäure SAMe. Schon 2002 wurde festgestellt, dass diese Effekte mindestens gleichwertig mit einem klassischen Antidepressivum wie Imipramin waren, jedoch ohne dessen Nebenwirkungen auskamen. Es lohnt also in vielen Fällen, die Therapie zu versuchen.
Neue Studien sind auch weiterhin erforderlich, um die Zusammenhänge besser zu begreifen und die Verbreitung der Orthomolekularmedizin im Bereich der Psychotherapie voranzutreiben.
Orthomolekularmedizin
WANN KOMMT EINE MIKRONÄHRSTOFF-THERAPIE IN FRAGE?
Grundsätzlich ist die orthomolekulare Therapie sowohl bei leichten als auch bei schweren Depressionen möglich. Bei vielen Symptomatiken können wir auf Wunsch des Betroffenen versuchen, die Symptome nur anhand von Mikronährstoffen zu verbessern. Selbst bei schwereren Verläufen kann die Orthomolekularmedizin eine Ergänzung zur Psychotherapie und zu Antidepressiva sein. Sie kann auch helfen, Psychopharmaka auszuschleichen, wenn dies gewünscht und von mitbehandelnden Kollegen unterstützt wird.
Mögliche Folgen einer Co-Therapie:
- Die Symptome können sich schneller verbessern und die Dauer der Therapie kann sich verringern.
- Die Behandlungserfolge können besser ausfallen. Möglich ist, dass der Körper Antidepressiva
ebesser aufnehmen kann, wenn keine Mangelzustände vorliegen. - Es treten womöglich weniger Nebenwirkungen der Antidepressiva auf.
Beim Einsatz der Mikronährstoff-Therapie mit Psychopharmaka achten wir auch auf mögliche Nebenwirkungen dieser Kombination.


Wie läuft die Behandlung ab?
Wir nehmen uns viel Zeit zu verstehen, welche Symptome Sie genau haben und was die Ursache sein könnte. Dabei prüfen wir weitere psychische Krankheitszeichen wie Ängste oder Panikgefühle, Schlafstörungen sowie andere psychosomatische Beschwerden. Schließlich betrachten wir nicht nur die Depression, sondern sehen Sie als ganzen Menschen.
Umfangreiche Blut‑, Speichel- und Urintests helfen uns, aktuelle Defizite aufzuspüren. Standardisierte Fragebögen wie zum Beispiel der Schlafqualität oder der Umweltbelastung können sie ergänzen.
Sie erhalten fehlende Mikronährstoffe in hochdosierter Form als Tabletten oder Kapseln, die Sie mehrere Monate einnehmen. Diese Therapie ist meist nebenwirkungsfrei. Wenn viele verschiedene Substanzen kombiniert werden sollen, bieten wir Ihnen an, sie als Granulat („all-in-one“) herstellen zu lassen.
Nach einiger Zeit kontrollieren wir den Behandlungserfolg und passen die Dosis Ihrem aktuellen Bedarf an.

Kostenübernahme
ZAHLT DIE PRIVATE KRANKENVERSICHERUNG?
Ja, in den meisten Fällen übernimmt die private Krankenversicherung die Diagnostik-Kosten. Oft ist es sinnvoll, vorab mit der Versicherung mögliche Erstattungsfragen zu besprechen. Wenn Sie gesetzlich versichert sind, können wir Ihnen unsere Leistungen als sogenannte „Selbstzahlerleistung“ berechnen.
Weiterführende Beratung rund um Depression in unserer Münchner Praxis
Unser Facharzt Prof. Dr. Stoffel ist zudem zertifizierter Coach (Schweiz) und bespricht mit Ihnen gerne, was Sie selbst tun können, um Ihre Erkrankung positiv zu beeinflussen. Eine gesunde Ernährung, guter Schlaf und Stress-Reduktion (beispielsweise anhand von diversen Entspannungsverfahren) können Ihr Befinden verbessern. Sollte eine Psychotherapie oder anderweitige medizinische Verfahren zur Behandlung der Depression notwendig sein, überweisen wir Sie gerne an versierte Kollegen aus unserem Münchner Netzwerk.
Eine Patientin aus München erzählt
„Der ideale Arzt! Prof. Stoffel verfügt über hervorragende Sachkenntnis. Er betrachtet und urteilt stets aus einer ganzheitlichen Perspektive. Sein Umgang mit dem Patienten ist von umsichtiger, empathischer Haltung geprägt, was sich auch äußerst wohltuend auf seinen Kommunikationsstil auswirkt. So ist er sehr darauf bedacht, dass der Patient im Gespräch mit ihm sich wohlfühlen, sich in der Fülle der dargebotenen Fakten und Ansichten gut orientieren kann. Er ist dabei sehr geduldig, freundlich und ohne jegliche ‚Götter-in-Weiß-Attitüde‘. Er ist sehr, sehr sympathisch. Besser geht es nicht. Respekt und Dank!“
(Quelle: jameda)

Wir sind für Sie da
Zwar ist grundsätzlich schon bekannt, dass eine gute Nährstoffversorgung auch wichtig für die psychische Stabilität ist. Bei der Behandlung von Depressionen oder depressiven Symptomen wird sie aber häufig sehr unterschätzt. Sie suchen nach fachkundiger Hilfe in München? Wir sind für Sie da, wenn Sie Ihre Nährstoffversorgung überprüfen und Ihre Depression oder depressive Symptomatik in unserer Münchner Praxis behandeln lassen möchten.



