Frau die erfolgreich abgenommen hat zeigt ihren Gewichtsverlust mit einer zu großen Hose.
Frau die erfolgreich abgenommen hat zeigt ihren Gewichtsverlust mit einer zu großen Hose.
Ganzheitliche Medizin

Abnehmen in München: Gesund und nachhaltig

Sie versuchen bereits seit einiger Zeit, Ihr Übergewicht zu reduzieren, aber es gelingt Ihnen einfach nicht? Unsere Münchner Ärzte sind gerne für Sie da, um Ihnen mit einem medizinisch fundierten „Abnehm-Programm“ zur Seite zu stehen. Unser Ziel ist es, Ihren Stoffwechsel zu verbessern, Fett zu reduzieren und Muskeln aufzubauen.

Was Sie in unserer Praxis in Mün­chen erwartet

UNSER EXPERTE

IHR SPEZIALIST FÜR DAS ABNEHMEN IN MÜNCHEN

Internist Prof. Markus Stoffel aus München
Internist Prof. Markus Stoffel im Gespräch mit Patient:in

Abnehmen in München

Gesund und nach­haltig abnehmen: Die 6 Pfeiler unserer Münchner Praxis

Eine Kom­bi­na­tion aus meh­reren Ansätzen hat sich als erfolg­reich erwiesen, um schnell und ohne Jojo-Effekt abzu­nehmen. Unsere Münchner Ärzte erklären Ihnen in Ruhe alle Mög­lich­keiten und stellen dann gemeinsam mit Ihnen Ihr indi­vi­du­elles Abnehm-Pro­gramm zusammen. Wir drängen Ihnen nichts auf, son­dern arbeiten mit Ihnen auf Augen­höhe daran, Ihre Ziele zu erreichen.

Aktu­ellen Gesund­heits­zu­stand prüfen

1. GRUNDERKRANKUNGEN ERKENNEN UND BEHANDELN 

Wenn Ihnen das Abnehmen schwer­fällt, kann eine kör­per­liche Grund­er­kran­kung dafür ver­ant­wort­lich sein. Außerdem ist es durchaus mög­lich, dass Sie bereits unbe­merkt eine typi­sche Fol­ge­er­kran­kung des Über­ge­wichts ent­wi­ckelt haben. Des­halb ist es sehr wichtig, Ihren aktu­ellen Gesund­heits­zu­stand genau zu prüfen.

Über­ge­wicht oder Adi­po­sitas?
Zunächst prüfen wir, ob bei Ihnen Über­ge­wicht oder Adi­po­sitas vor­liegt. Erste Hin­weise kann der Body-Mass-Index (BMI) geben: Über­ge­wicht beginnt bei einem BMI von 25, Adi­po­sitas bei einem BMI ab 30.

Der Body-Mass-Index allein ist aber keine ver­läss­liche Maß­zahl. Es gelten wei­tere Para­meter wie der Ver­fet­tungs­grad (elek­tro­ni­sche Mes­sung der Kör­per­zu­sam­men­set­zung) und die Waist-Hip-Ratio (WHR/­Taille-Hüft-Quo­tient). Dabei spielen der Bauch­um­fang und die Taille eine große Rolle, denn der Bauch­um­fang (gemessen unter­halb der letzten Rippe und ober­halb des Darm­beins) ist ein pro­gnos­tisch beson­ders rele­vanter Faktor.

Bei Frauen sollte er unter 80 cm sein, denn ab 88 cm besteht ein sehr hohes Risiko für Fol­ge­er­kran­kungen wie Dia­betes. Bei Män­nern liegt der opti­male Mess­wert bei weniger als 94 cm. Ab 102 cm ist das Risiko für Fol­ge­er­kran­kungen eben­falls beson­ders hoch.

Leiden Sie an Diabetes?

Bei Dia­betes mel­litus Typ 2 ist der Blut­zu­cker­spiegel dau­er­haft erhöht (was am Mess­wert HbA1c abzu­lesen ist). Dies ent­spricht einer „Ver­zu­cke­rung“ des roten Blut­farb­stoffs (Hb). Dia­betes kann mit der Zeit die Gefäße und ver­schie­dene Organe schä­digen. Des­halb ist es uns wichtig, einen mög­li­cher­weise bis­lang uner­kannten Dia­betes zu dia­gnos­ti­zieren und zu behan­deln. In einem Zeit­raum von 10 Jahren erkranken im Schnitt 22 von 100 Über­ge­wich­tigen an Dia­betes. Bei adi­pösen Men­schen sind es sogar 57 von 100.

Leiden Sie an einem meta­bo­li­schen Syndrom?

Viele Über­ge­wich­tige haben nicht nur Dia­betes, son­dern auch Blut­hoch­druck und einen gestörten Fett- und Cho­le­ste­rin­haus­halt sowie eine Erhö­hung des Harn­säu­re­spie­gels. Zusammen ergeben all diese Erkran­kungen das soge­nannte „Meta­bo­li­sche Syn­drom“. Es erhöht die Wahr­schein­lich­keit, an Herz­in­farkt oder Schlag­an­fall zu erkranken oder zu sterben. Des­halb sind die Dia­gnostik und Behand­lung des meta­bo­li­schen Syn­droms für unsere Münchner Ärzte sehr wichtig.

Ist Ihre Schild­drüse gesund?
Eine Schild­drü­sen­un­ter­funk­tion ver­lang­samt den Stoff­wechsel, so dass Betrof­fene häufig zunehmen. Ver­suche, Gewicht zu redu­zieren, schei­tern dann auch bei geringer Kalo­rien­zu­fuhr. Des­halb prüfen wir bei Bedarf, ob eine Schild­drü­sen­er­kran­kung bei Ihnen vor­liegt und Ihre Abnehm­er­folge bis­lang ver­hin­dert hat.

Prof. Stoffel untersucht eine Patientin mit dem Ultraschallgerät.
Gemüse und Obst für eine ausgewogene Ernährung.

Indi­vi­du­elles Ernährungsprotokoll

2. ERNÄHRUNGSGEWOHNHEITEN HINTERFRAGEN

Ein aus­führ­li­ches Bera­tungs­ge­spräch und ein Ernäh­rungs­pro­to­koll (inklu­sive der Erfas­sung „gefähr­li­cher“ Getränke wie z. B. frucht­zu­cker­hal­tige Säfte, Smoothies etc.) ist die Grund­lage, um die Mecha­nismen Ihrer Gewichts­zu­nahme zu ver­stehen und pro­bate Gegen­maß­nahmen zu ergreifen. Dabei geht es immer um Ihre ganz per­sön­liche Geschichte und indi­vi­du­elle Wege zu Ihrer Wunschfigur.

Wich­tige Fragen sind zum Bei­spiel:
- Wie oft essen Sie? Rei­chen Ihnen 2–3 Haupt­mahl­zeiten oder essen Sie zwi­schen­durch gerne Scho­ko­riegel oder andere Süßig­keiten? Greifen Sie abends beim Fern­sehen gerne zu einer Tüte Chips und einem Bier? Sehr zucker­hal­tige und fett­reiche Speisen oder Getränke sind oft­mals der Treiber einer Gewichts­zu­nahme. Sie zu iden­ti­fi­zieren ist wichtig, damit Sie bewusst darauf ver­zichten oder sie redu­zieren können. Die Kunst ist dabei, den „Spaß am Essen“ nicht zu ver­derben. Der Mensch braucht auch „Lust­tage“, an denen er seinen Wün­schen freien Lauf lassen kann.
- Was essen Sie? Muss es immer Pizza oder Nudeln sein oder reicht Ihnen viel­leicht auch ein leichtes Gericht mit Gemüse? Nehmen Sie jeden Morgen ver­steckte Kalo­rien­bomben wie gesüßte Früh­stücks­flo­cken zu sich? Gemeinsam finden wir heraus, wo Opti­mie­rungs­po­ten­tial besteht.

Nur wenn Sie Ihre Ess­ge­wohn­heiten lang­fristig ändern, können Sie nach­haltig abnehmen. So ver­bes­sern Sie Ihre Kör­per­zu­sam­men­set­zung, redu­zieren inneres Fett und bauen ihre Mus­ku­latur auf. Natür­lich geben Ihnen unsere Münchner Ärzte nütz­liche Emp­feh­lungen mit auf den Weg und erar­beiten einen Ernäh­rungs­plan mit Ihnen. Dazu gehören auch abwechs­lungs­reiche kalo­rien­arme Getränke. Achten Sie auch darauf, genug zu trinken, denn das Durst­ge­fühl kommt oft „zu spät“!

Gesund abnehmen leicht gemacht

DIE IDEALE ERNÄHRUNG: AUSGEWOGENE MISCHKOST

Die ideale Ernäh­rung: Aus­ge­wo­gene Misch­kost
- kalo­rien­freie Getränke wie Wasser oder unge­süßter Tee, z.B. Kräu­tertee (zusätz­lich basisch aus­glei­chend)
- reich­lich pflanz­liche Nah­rungs­mittel wie Gemüse, Hül­sen­früchte und kom­ple­xere Voll­korn­pro­dukte als Bal­last­stoffe
- süße Obst­sorten wie Wein­trauben, Bananen oder Mangos auf­grund der Frucht­zu­cker-Last eher sel­tener essen
- eiweiß­be­tonte Kost (sowohl pflanz­li­cher als auch tie­ri­scher Her­kunft, mög­lichst bio­lo­gisch zur Ver­mei­dung von Medi­ka­menten- und Hor­mon­be­las­tung)
- max. 3 x fett­armes Fleisch pro Woche, 1 – 2 x pro Woche Fisch
- wenig Süßes (max. ein Scho­ko­riegel pro Tag; am besten direkt zum Essen und nicht als Zwi­schen­mahl­zeit), eher Nüsse bevor­zugen oder auch Tro­cken­obst wie Dat­teln (auf­grund des meist sehr hohen Frucht­zu­cker-Gehalts in geringer Menge)

Wenn Sie zwi­schen den Mahl­zeiten essen, steigt Ihr Blut­zu­cker­spiegel. Somit braucht der Körper immer wieder Insulin, was auf Dauer eine Abschwä­chung der Insulin-Wir­kung her­vor­rufen kann („Insu­lin­re­sis­tenz“). Sie ist oft der Vor­bote einer dro­henden Zucker­krank­heit, Dia­betes mel­litus, und zeigt häufig eine Leber­ver­fet­tung an.

Die Leber ist der Haupt­spei­cherort von „zu viel“ Energie, die nicht unmit­telbar ver­braucht wird. Milch­pro­dukte wie unge­süßter Natur­jo­ghurt oder Mol­ke­pro­tein als Basis von Shakes zum Mahl­zei­ten­er­satz können eine gute Eiweiß­quelle dar­stellen, auch wenn der Milch­zu­cker „insulin-trei­bend“ wirken kann.

Ausgewogene Mischkost mit Obst, Gemüse, Ballaststoffen und Fisch.

Was hilft eigent­lich, um gesünder und poten­ziell länger zu leben? In diesem Artikel finden Sie Top 5
Ernäh­rungs-Hacks für ein langes und gesundes Leben.

Eiweissshake im Glas zur Reduktion von Gewicht.

Ernäh­rungs­um­stel­lung starten

3. ÜBERGEWICHT REDUZIEREN MIT EIWEISS-SHAKES

Sind die Grund­lagen Ihrer Ernäh­rungs­um­stel­lung geklärt, kann es sinn­voll sein, über einen kurzen Zeit­raum gezielt meh­rere Kilos abzu­nehmen. Dafür eignen sich Eiweiß-Shakes, die bis zu drei Mahl­zeiten am Tag ersetzen. Sie werden bedarfs­weise ein­ge­setzt und helfen gerade am Anfang beim Start der Gewichts­re­duk­tion. Am besten gelingt die Diät in Kom­bi­na­tion mit einem kör­per­li­chen Trai­nings­pro­gramm. Dabei wird dem gezielten Aufbau der Mus­ku­latur mehr Bedeu­tung bei­gemessen als dem reinen Kon­di­ti­ons­trai­ning durch Laufen oder Rad­fahren.

„Ein­fache“ Koh­len­hy­drate (wie z.B. in einer Semmel) sät­tigen schnell, aber nur kurz­fristig. Sie kennen dieses Phä­nomen bestimmt von „Snacks“ in Schnell-Imbissen. Eiweiß­hal­tige Pro­dukte machen dagegen beson­ders lange satt. Des­halb eignen sich Pro­tein-Shakes (auf Basis von Mol­ken­pro­tein oder Erbsen) gut, um mög­lichst ohne Hun­ger­ge­fühl gezielt Gewicht abzu­bauen. Gleich­zeitig sorgen sie dafür, dass die Mus­ku­latur erhalten bleibt. Durch ein par­al­leles Trai­ning wird sie idea­ler­weise sogar auf­ge­baut, was den Stoff­wechsel verbessert.

Es ist durchaus mög­lich, so inner­halb kurzer Zeit meh­rere Kilos abzu­nehmen. Doch die Gewichts­re­duk­tion basiert zunächst darauf, dass der Körper Wasser abbaut. Wichtig ist, es nicht dabei zu belassen, son­dern auch die Fett­re­serven zu redu­zieren. Denn das über­schüs­sige Fett ist aus gesund­heit­li­cher Sicht das vor­ran­gige Problem.

Nach dem Absetzen der Eiweiß-Shakes sollten Sie also nicht zu alten Gewohn­heiten zurück­kehren, son­dern auf eine gesunde Ernäh­rung („modi­fi­zierte Mit­tel­meer-Kost“, z. B. nach dem LOGI- bzw. Fle­xi­CARB-Prinzip) umstellen. Bei Bedarf können Sie wei­terhin eine Mahl­zeit durch einen Eiweiß-Shake ersetzen, der auch schnell zube­reitet ist. So können Sie den „Jojo-Effekt“ umgehen.

Milch und ihre Gesund­heits­ef­fekte wird immer wieder dis­ku­tiert, daher emp­fehle ich Ihnen fol­genden Hin­weis (5 Mythen über Milch im Check). Solange keine Unver­träg­lich­keit gegen den Milch­zu­cker Lak­tose und oder das Milch­ei­weiß Casein nach­ge­wiesen wurden, ist Milch v.a. auch als Träger von Eiweißshakes zur Ver­bes­se­rung des Stoff­wech­sels bei „low-CARB“- Ernäh­rungs­formen sinn­voll einzusetzen.

Kör­per­zu­sam­men­set­zung verbessern

4. Stoff­wechsel optimieren

Unser Aus­gangs­punkt ist eine grund­le­gende inter­nis­ti­sche Dia­gnostik. Die Abschät­zung Ihrer Kör­per­zu­sam­men­set­zung mit Ana­lyse des Fett‑, Muskel- und Was­ser­ge­halts hilft, den Status quo zu ermit­teln und das Ziel fest­zu­legen. Wir unter­su­chen Ihren Koh­len­hy­drat- und Fett­stoff­wechsel zum Bei­spiel, in dem wir Insulin messen und die Fett­säuren-Zusam­men­set­zung Ihres Kör­pers analysieren. 

Dabei kann eine Ein­schrän­kung bzw. kom­pletter Ver­zicht auf Zucker, glu­ten­hal­tige Nah­rungs­mittel sowie tie­ri­sche Milch ein guter Start sein. Die höchste Kalo­rien-/Ener­gie­dichte nach Fett hat jedoch Alkohol, so dass hier deut­liche Ver­än­de­rungen der Gewohn­heiten einen erheb­li­chen, posi­tiven Effekt haben können.

Rele­vant ist die Kör­per­zu­sam­men­set­zung und der Muskel-/Fett­an­teil. In aktu­ellen Stu­dien zeigt sich auch, dass eine ungüns­tige Fett­ver­tei­lung für die Ent­ste­hung von Auto­im­mun­krank­heiten begüns­ti­gend wirkt.

Das Auf­spüren von Mikro­nähr­stoff-Defi­ziten und die bes­sere Ver­sor­gung mit Vit­aminen oder Spu­ren­ele­menten kann dar­über hinaus den Stoff­wechsel opti­mieren. Zusätz­lich können unter­stüt­zende natür­liche Sub­stanzen wie Car­nitin und Coenzym Q10 ein­ge­setzt werden. Natür­lich gilt: Über die Kom­bi­na­tion der oben genannten Ernäh­rungs­formen zusammen mit gezielter kör­per­li­cher Akti­vität wird Ihr Stoff­wechsel am besten angeregt.

In den letzten Jahren sind Initia­tiven zur „keto­genen The­rapie“ bei einem sehr breiten Feld an Erkran­kungen (z. B. Ver­hin­de­rung bzw. „Hei­lung“ eines Dia­betes mel­litus bei Insu­lin­re­sis­tenz (Typ II), neu­ro­de­ge­nera­tive sowie onko­lo­gi­sche Erkran­kungen) und vor allem auch in der Vor­sorge der­selben und damit im Zusam­men­hang ste­hende Initia­tiven European-Keto-Live-Centre.com  ent­standen, an denen wir gestal­tend mit­wirken dürfen.

Grafische Darstellung von Viszeralfett und Subkutanfett.
Frau mit Kettleball beim funktionellen Training in München.

Mehr Bewe­gung im Alltag

FUNKTIONELLES TRAINING

Um effektiv abzu­nehmen, raten Ihnen unsere Münchner Ärzte, mehr Bewe­gung in Ihren Alltag zu inte­grieren. Statt sich auf eine Sportart zu ver­steifen, emp­fehlen wir, meh­rere zu kom­bi­nieren und sich ins­ge­samt 30 bis 60 Minuten pro Tag zu bewegen. Dazu gehören auch zügi­gere Spa­zier­gänge. Laut einer Studie der Uni Ham­burg nahmen Teil­nehmer, die sowohl Kraft- als auch Aus­dau­er­sport machten und sich gesund ernährten, am meisten ab. In elf Wochen waren es 5,4 Kilo!

Ihr per­sön­li­ches Sport­pro­gramm ent­hält idealerweise:


- Kon­di­ti­ons­trai­ning: Gelenk­scho­nendes Nordic Wal­king mit einem kor­rekten Bewe­gungs­ab­lauf ver­bes­sert Ihren Fett­stoff­wechsel, schnelles Laufen for­dert die Mus­keln.
- Kraft­trai­ning: Mehr Mus­kel­masse führt zu einem höheren Ener­gie­ver­brauch. Des­halb ist Kraft­trai­ning viel­leicht noch wich­tiger als Kon­di­ti­ons­trai­ning, um abzu­nehmen.
- Fle­xi­bi­li­täts­trai­ning: Mit Dehn­übungen, Yoga oder Pilates sorgen Sie dafür, dass Ihr Körper fle­xi­bler wird und Ihre Fas­zien gedehnt werden. Dabei for­dern Sie gleich­zeitig Ihre Mus­ku­latur. Mit Fas­zi­en­bällen können Sie gezielt mus­ku­läre Ver­span­nungen selbst behandeln.

Wenn Sie bis­lang nicht auf ein gezieltes Trai­ning gesetzt haben, gilt die Devise: „Start slow but regu­larly“. Das bedeutet: Besser täg­lich nur 10–15 Minuten bewegen als einmal pro Woche in Form eines Kraft­aktes. Und: „Nie­der­schwellig“ sollte Ihr Trai­nings­pro­gramm sein, also ohne großen Auf­wand in den Alltag zu inte­grieren. Das geht meist am besten daheim. Sie können zum Bei­spiel ein platz­spa­rendes Ergo­meter, eine Yoga­matte, Han­teln in unter­schied­li­chen Gewichts­klassen und ein soge­nanntes „Sling-Band“ für Übungen am eigenen Gewicht besorgen. Stei­gern können Sie sich immer.

6. Ver­laufs­kon­trolle

Nach spä­tes­tens einem halben Jahr unter­su­chen wir, ob Sie Erfolg hatten und schon in Rich­tung Ihres „Wohl­fühl­ge­wichts“ unter­wegs sind. Wenn nicht, über­legen unsere Münchner Ärzte gemeinsam mit Ihnen, wie Sie Ihr Abnehm-Pro­gramm opti­mieren können.

Wir sind für sie Da

Bei Pati­enten mit Adi­po­sitas nutzen wir im Prinzip die­selben Ansätze wie bei über­ge­wich­tigen Men­schen. Bis das Traum­ge­wicht erreicht ist, kann es nur etwas länger dauern. Die Gewichts­re­duk­tion erfor­dert mehr Durch­hal­te­ver­mögen und Kon­se­quenz, für die Sie jedoch red­lich belohnt werden. In sel­tenen Fällen sind medi­ka­men­töse Maß­nahmen not­wendig, in beson­deren Aus­nah­me­fällen auch ope­ra­tive Ein­griffe zur Magenverkleinerung.

Wenn Sie über­schüs­siges Gewicht in Form von Fett redu­zieren, sinkt Ihr Risiko für Krebs, Arthrose sowie Gefäß- und Herz­krank­heiten. Sie erhöhen gleich­zeitig Ihre Lebens­qua­lität und stellen die Wei­chen, um vital zu altern. Außerdem besteht die Chance, dass Sie Ihr Leben ver­län­gern: For­scher fanden bei der Ana­lyse von 10,6 Mil­lionen Pati­enten-Daten heraus, dass Nor­mal­ge­wich­tige im Schnitt zehn Jahre länger leben als stark über­ge­wich­tige Menschen!

Wir unter­stützen Sie auch bei fort­ge­schrit­tener Adi­po­sitas dabei, gesund abzu­nehmen. Je nach Lei­dens­druck und Erkran­kungs­grad ver­su­chen wir, weit­rei­chen­dere medi­ka­men­töse Ein­griffe sowie eine Ope­ra­tion zu ver­meiden. Sollten den­noch inten­si­vere Maß­nahmen not­wendig werden, nennen wir Ihnen gerne Ansprech­partner aus unserem Netzwerk.

Zufriedene Patientin von Rheumatologe Dr. Stein

3 Fragen an Prof. Stoffel

Wie viele Kilos ver­lieren die Pati­enten im Schnitt in Ihrer Münchner Praxis, wenn sie das Abnehm-Pro­gramm durchlaufen?

Abhängig vom Aus­gangs­wert können viele Kilos Fett abge­baut werden. Oft streben wir eine „Leber­ent­fet­tung“ an, was viele Monate in Anspruch nehmen kann. Bei gleich­zeitig gewünschtem Mus­kel­aufbau kann die „Net­to­bi­lanz“ des Gewichts­ver­lusts natür­lich geringer aus­fallen, was ja sinn­voll sein kann.

Gibt es einen Pati­enten, der in Ihnen in diesem Kon­text beson­ders in Erin­ne­rung geblieben ist?

Ja, wir haben Men­schen betreut, die nach ihrem erstem Gewichts­er­folg eine dau­er­hafte, posi­tive Ver­än­de­rung ihrer Kör­per­zu­sam­men­set­zung erzielt haben. Kon­kret erin­nere ich mich an einen Wiesn­wirt, der dau­er­haft ein neues Kör­per­ge­fühl und damit eine höhere Lebens­qua­lität erreicht hat.

Welche Tipps können Sie Men­schen geben, denen es schwer­fällt, die Diät durchzuhalten?

Die Devise könnte sein: „Es sich ein­fach machen und dann ein­fach machen.“ Nicht zu viele Infor­ma­tionen aus den viel­fäl­tigsten Quellen recher­chieren, son­dern los­legen mit mehr Bewe­gung im Alltag („Treppe statt Aufzug“ oder „Fahrrad statt Bus“ bzw. 1–2 Hal­te­stellen früher aus­steigen und dann zügig gehen). Und ganz wichtig: sich selbst Schwä­chen ver­zeihen und „Lust­mo­mente“ bewusst genießen, zum Bei­spiel ein Crois­sant am Sonntagvormittag.

Internist Prof. Markus Stoffel aus München

Ihre Privatpraxis Kosttor wünscht frohe Festtage!

Die Privatpraxis Kosttor wünscht frohe Weihnachten.

Ihnen und Ihren Familien von Herzen freudvolle Weihnachten und einen

erfolgreichen Start in ein gesundes neues Jahr.

 

Unsere Praxis schließt während der Feiertage

ab dem 24.12.2025 bis einschließlich dem 06.01.2026 .

In dringenden Fällen erreichen Sie den privatärztlichen Notdienst unter

089 / 55 55 66 von 5:00 Uhr bis 22:00 Uhr.

In Notfällen wenden Sie sich bitte an das nächste Krankenhaus oder wählen die 112.

 

Herzliche Grüße Ihr/e

Prof. Dr. Markus Stoffel

Dr.med. Svenja Stengel

Dr.med. Alexander Hierl

Dr. Linda Johnston-Rohrbasser

Dott. Thomas Platzer

Dr. Andreas Stein

Dr. Bernhard Völker

sowie das gesamte Team unserer medizinischen Fachangestellten!