Mann mit Schlafstörungen wälzt sich im Bett.
Mann mit Schlafstörungen wälzt sich im Bett.
Ganzheitliche Medizin

Ganzheitliche Schlafmedizin in München: Sanfte Mittel gegen Schlafstörungen

Wer mehrere Wochen schlecht schläft, tagsüber ständig müde ist oder wenig Energie hat, wünscht sich nur eines: endlich wieder gut schlafen zu können. Unsere Münchner Fachärzte betrachten Schlafstörungen aus einer ganzheitlichen Perspektive, damit Sie möglichst auf natürlichem Weg wieder besser schlafen.

Unsere Vor­teile

Was unsere Münchner Praxis auszeichnet

Internist Prof. Markus Stoffel im Gespräch mit Patient:in

Ganz­heit­li­cher Ansatz

Schlaf­me­dizin in Mün­chen: Wis­sen­schaft trifft ganz­heit­li­ches Denken

Unsere Münchner Fach­ärzte ver­fügen über eine pro­funde wis­sen­schaft­liche Aus­bil­dung, denken aber gerne „über den Tel­ler­rand“ hinaus. Diesen ganz­heit­li­chen Ansatz ver­folgen wir sowohl bei der Dia­gnostik als auch bei der Behand­lung.

WIE WIRD EINE SCHLAFSTÖRUNG DIAGNOSTIZIERT?

Das per­sön­liche Gespräch ist uns sehr wichtig und der soge­nannten „modernen Appa­rate-Medizin“ immer vor­ge­schaltet. Wir nutzen beides, um die tat­säch­liche Ursache Ihrer Schlaf­stö­rungen zu finden.

Per­sön­li­ches Gespräch

Wie geht es Ihnen aktuell? Haben Sie viel Stress oder pri­vate Sorgen? Leiden Sie unter einer bestimmten Grund­er­kran­kung? In einem ersten Gespräch möchten wir Ihre indi­vi­du­elle Situa­tion ver­stehen. Dazu zählt vor­rangig auch, Aspekte aus Familie, Beruf oder Ihrer Per­sön­lich­keits­struktur zu erkennen, die Schlaf­stö­rungen fördern. 

Objek­tiver Fragebogen

Um die Qua­lität Ihres Schlafes mög­lichst objektiv beur­teilen zu können, füllen Sie gerne vorab unseren Fra­ge­bogen aus und senden ihn uns per E‑Mail zu. So können wir Stärke und Art Ihrer Schlaf­stö­rungen noch besser einschätzen.

Fach­ärzt­liche Untersuchung

Das Gespräch und der Fra­ge­bogen geben uns erste Hin­weise auf mög­liche kör­per­liche Ursa­chen wie lautes Schnar­chen und nächt­liche Atem­aus­setzer (Schlaf­apnoe), stän­diger Harn­drang, hoher Blut­druck,  Hit­ze­wal­lungen oder andere Sym­ptome der weib­li­chen Wech­sel­jahre. Wir vali­dieren diesen Ver­dacht mit­tels einer kör­per­li­chen Untersuchung.

Detail­lierte Blut- und Urinuntersuchung

Eine gezielte, also sym­ptom­be­zo­gene Labor­dia­gnostik spielt in unserer Praxis eine große Rolle. Wir erstellen ein umfas­sendes Blut­bild , auch um Nähr­stoff­mängel und ein Ungleich­ge­wicht des Hor­mon­haus­halts auf­zu­de­cken. Unsere Ana­lyse ist beson­ders detail­liert. Denn das Stan­dard-Blut­bild, das Sie viel­leicht von unserem Gesund­heits­check kennen, legt viele Pro­bleme nicht offen. 

Rele­vant sind natür­lich auch Ihre Hor­mon­sys­teme wie zum Bei­spiel die der Schild­drüse oder der Sexu­al­or­gane, denn sie können eben­falls Schlaf­stö­rungen aus­lösen. Pro­bleme in diesen Berei­chen müssen erkannt und kom­pe­tent behan­delt werden.

24h-Stunden-Blut­druck-Moni­to­ring kom­bi­niert mit einer Mes­sung der Sauerstoff-Sättigung

Wir setzen bereits seit vielen Jahren ein neu­ar­tiges Dia­gnos­tik­ver­fahren ein, das mit­tels EKG-Elek­troden und einer Fin­ger­sonde den Sau­er­stoff­ge­halt im Blut über 24 Stunden misst. Die Mes­sung kommt ohne eine klas­si­sche Man­schette aus, die häufig den Schlaf stört. So erkennen wir ver­steckten Blut­hoch­druck, der auch nur nachts auf­treten kann. Ebenso wird ein nächt­li­cher Abfall der Sau­er­stoff-Sät­ti­gung des Blutes erkannt. Beides kann Schlaf­stö­rungen auslösen.

Ein­satz moderner Tracking-Methoden des Schlafs

Einige Pati­enten nutzen bereits bestimmte Uhren oder Fit­ness Tra­cker, die eine erste Ori­en­tie­rung bezüg­lich der Schlaf­qua­lität geben und mehr oder weniger genau sind. Eine beson­dere Methode stellt ein erst seit wenigen Jahren ver­füg­barer und ständig wei­ter­ent­wi­ckelter „Schlaf-Ring“ dar, der auf Sie per­sön­lich ange­passt wird. Er ermög­licht eine umfas­sende Über­wa­chung Ihres Schlafes und stört Sie nachts nicht. Mit seiner Hilfe werden auch Ver­hal­tens­än­de­rungen und ihr Ein­fluss auf die Schlaf­qua­lität messbar (in Form von „Bio­feed­back“). Über Monate getragen, werden auf­grund der Daten auch indi­vi­du­elle Emp­feh­lungen zum Bei­spiel zur idealen Schla­fens­zeit gegeben.

Mes­sung der Akti­vität des auto­nomen Nervensystems

Nicht nur in der Stress­me­dizin ist eine Ana­lyse mit­tels einer soge­nannten „Herz­ra­ten­va­ria­bi­lität“ (HRV) und bestimmter Neu­ro­trans­mitter sinn­voll. Denn in unserem Körper sind zwei nicht direkt durch unseren Willen zu steu­ernde Ner­ven­sys­teme wirksam („Sym­pa­thikus“ und „Para­sym­pa­thikus“). Sie wirken als ein­ander bedin­gende Sys­teme, gerne auch beschrieben als „Yin und Yang“. Der „Sym­pa­thikus“ treibt uns zwar an, ist aber gar nicht „sym­pa­thisch“, wenn uns seine dau­ernde Akti­vität wach hält und uns nicht ruhen lässt. Seine Akti­vie­rung sorgt dafür, dass wir „viel schaffen“, ist aber leider auch häufig der Grund für Stress-Sym­ptome wie Burnout-Erkran­kungen, chro­ni­sche Erschöp­fung und eben auch Schlafstörungen.

High­tech-Mes­sungen im Münchner Schlaflabor

Wenn erste Behand­lungen erfolglos blieben, über­weisen wir Sie an ein Schlaf­labor. Das gilt auch, wenn rele­vante Ver­dachts­mo­mente vor­liegen (wie z. B. bestimmte Lun­gen­er­kran­kungen, die die Schlaf­qua­lität min­dern können). In der Münchner Schla­fam­bu­lanz zeichnen Geräte unter anderem Ihre Gehirn­ströme, Ihre Herz­fre­quenz, den Mus­kel­tonus und Ihre Augen­be­we­gungen auf. Diese soge­nannte Poly­s­om­no­grafie gene­riert eine große Daten­menge, die genaueren Auf­schluss über die Ursache der Schlaf­pro­bleme geben kann. So können wir eine gezielte Schlaf­the­rapie ein­leiten. Die Kosten für das Münchner Schlaf­labor und die Behand­lung über­nehmen in aller Regel  die Krankenkassen.

Jedoch ist zu bedenken, dass das Schlaf­labor zwar eine umfas­sende Erfas­sung rele­vanter Ein­fluss­fak­toren gibt, aller­dings ohne Labor­dia­gnostik, die eben­falls durch­ge­führt werden sollte. Zudem ist ein Schlaf­labor natür­lich eine „künst­liche Umge­bung“, die nicht Ihrer eigenen ent­spricht. Auch das sollte in der Aus­wer­tung der Ergeb­nisse bedacht werden.

Holz-Bausteine symbolisieren die Bestandteile des Gesundheits-Check-ups in der Privatpraxis Kosttor in München.

Schlaf­stö­rungen effektiv behandeln

Mikro­nähr­stoff­the­rapie gegen Schlaf­stö­rungen: Ablauf in unserer Münchner Praxis

Eine ein­sei­tige Ernäh­rung kann zu Nähr­stoff­män­geln führen, die sich durch Stress ver­stärken können. Denn bei zuneh­mender Bean­spru­chung kann es sein, dass Ihr Körper mehr Nähr­stoffe braucht als sonst. Kann die Ernäh­rung diesen erhöhten Bedarf nicht decken, werden die Ner­ven­zellen des Gehirns even­tuell nicht mehr aus­rei­chend ver­sorgt. Mög­li­cher­weise ent­steht eine Schlaf­stö­rung, die den Nähr­stoff­be­darf erneut erhöht.

Anhand unserer Unter­su­chung ana­ly­sieren wir genau, ob ein Mangel bei Ihnen vor­liegt. Dabei prüfen wir zum Bei­spiel fol­gende Mikronährstoffe:

Ami­no­säure Tryp­tophan und Vit­amin C:
Beide Sub­stanzen benö­tigt der Körper, um Sero­tonin her­zu­stellen. Das „Glücks­hormon“ hat eine beru­hi­gende und ent­span­nende Wir­kung und trägt als Vor­stufe des Mela­tonins, eines kör­per­ei­genen Hor­mons, indi­rekt zu einem guten Schlaf bei. Es muss jedoch vom Körper selbst gebildet werden.

B‑Vitamine:
Ver­schie­dene B‑Vitamine spielen eine wich­tige Rolle im Ner­ven­system. So kann bei­spiels­weise ein Vit­amin-B6-Mangel die Sero­tonin-Kon­zen­tra­tion im Gehirn redu­zieren und dadurch zur Ent­ste­hung von Schlaf­stö­rungen beitragen.

Magne­sium und Kalium:
Magne­sium-Mangel kann zu Hyper­ak­ti­vität und Herz­rasen führen, was sich negativ auf die Schlaf­qua­lität aus­wirken kann. Hier ist eine spe­zi­elle Methode der Blut­un­ter­su­chung not­wendig, um den realen Bedarf richtig einzuschätzen.

Darm­dia­gnostik:
Funk­ti­ons­stö­rungen des Darms, nicht erkannte Ent­zün­dungen der Schleim­haut, ein Über­wiegen einer schäd­li­chen Darm­flora und andere Ungleich­ge­wichte im öko­lo­gi­schen Milieu können zu vielen Erkran­kungen und eben auch zu Schlaf­stö­rungen beitragen.

Mög­liche Mängel glei­chen wir durch die hoch­do­sierte Gabe der feh­lenden Mikro­nähr­stoffe aus. Sie erhalten auf Sie abge­stimmte Prä­pa­rate, die Sie meh­rere Wochen ein­nehmen. Den genauen Bedarf ermit­teln wir anhand indi­vi­du­eller Fak­toren wie Alter, Kör­per­ge­wicht und Stress­be­las­tung. Nach meh­reren Wochen messen wir, ob die Mängel behoben sind und Sie besser schlafen. Mehr zum Ablauf der Mikro­nähr­stoff­the­rapie lesen Sie hier.

Paar Mitte 30 vor Gesundheitscheck in München

VORTEILE DER MIKRONÄHRSTOFFTHERAPIE BEI SCHLAFSTÖRUNGEN

Weniger Stress, ent­spannter leben und besser schlafen

Bei vielen Men­schen ist außerdem der Sym­pa­thikus sehr aktiv, also der antrei­bende Teil des Ner­ven­sys­tems. Zunächst ver­spricht das große Vor­teile. Aber auch ein Formel-1-Renn­wagen ohne Bremse ist hoch­ge­fähr­lich. Der brem­sende Para­sym­pa­thikus muss meist erst einmal gestärkt werden. Einige gute Mikro­nähr­stoff­ver­sor­gung, vor allem aber auch „rege­ne­ra­tive Tech­niken“ wie auto­genes Trai­ning, Mus­kel­re­la­xa­tion, Atem­tech­niken, Acht­sam­keits­übungen oder Medi­ta­tion helfen dabei. Sie sind zumeist sehr wirksam, müssen aber erst erlernt werden. Ins­ge­samt zielen wir darauf ab, die antrei­benden und brem­senden Kör­per­sys­teme auszugleichen.

Ent­span­nungs­me­thoden helfen, den Schlaf lang­fristig zu ver­bes­sern, sich zu erholen und die Zell-Alte­rung zu ver­lang­samen. Vor­teil­haft ist, dass neben klas­si­schen Kursen heut­zu­tage auch sehr kom­pe­tente Apps ver­fügbar sind.

Mela­tonin – natür­lich und gut verträglich

Auch wenn keine Defi­zite fest­zu­stellen sind, kann Mela­tonin wei­ter­helfen. Oft sind das Timing und die Dosis rele­vant für den Behand­lungs­er­folg. Eine akute oder chro­ni­sche Stress­be­las­tung (z. B. messbar anhand eines zu hohen Cor­tisol-Spie­gels) kann die Mela­tonin-Bil­dung zum Abend hin stören. Zu wei­teren stö­renden Ein­flüssen zählen soge­nanntes „Blau­licht“ (alle Formen von Bild­schirmen wie Handys, TV, PC, Tablets) wie auch gene­rell  zu helles Licht in den Abend­stunden. Durch die Erfin­dung des künst­li­chen Lichts ist unser nor­maler, bio­lo­gisch „uralter“ Mecha­nismus der soge­nannten „zir­ka­dianen Rhythmik“ schon lange aus dem Takt geraten. Tat­säch­lich ist es so, dass wir umso besser schlafen, je näher wir wieder an das „bio­lo­gi­sche Ori­ginal“ kommen.

Schlaf­ta­bletten und ‑säfte in mög­lichst in geringer Dosierung

Umwelt­fak­toren berücksichtigen

Schlaf­the­rapie und Umwelt­me­dizin in unserer Münchner Praxis

Auch Schwer­me­tall­be­las­tungen können in sel­tenen Fällen zu Schlaf­stö­rungen führen. Durch belas­tete Lebens­mittel oder belas­tetes Trink­wasser, Abgase oder Amalgam-Zahn­fül­lungen können toxi­sche Schwer­me­talle in den Körper gelangen. Sie können ver­schie­dene Sym­ptome aus­lösen, die oft unspe­zi­fisch sind und deren Ursache meist uner­kannt bleibt. Umso wich­tiger, gerade bei schlecht the­ra­pier­baren Schlaf­stö­rungen, auch an diese mög­liche Ursache zu denken.

Ein Münchner Patient über die Schlafmedizin:

„Sehr umfas­sende 360-Grad-Dia­gnose. Mensch­lich sehr ange­nehm. Behand­lungs­me­thoden auf dem aktu­ellsten Stand. Ver­bes­se­rungen sind nachhaltig!“

(Quelle: jameda)

Paar Mitte 30 vor Gesundheitscheck in München

Häu­fige Fragen rund um Schlafstörungen

Wann sollte man wegen einer Schlaf­stö­rung zum Arzt?

Sollten Sie mit „Haus­mit­teln“ wie Extrakten von Johan­nis­kraut, Lavendel oder Pas­si­ons­blume keine Bes­se­rung erzielen, sollten Sie nach ca. zwei bis vier Wochen pro­fes­sio­nellen Rat suchen. Je schwer­wie­gender die Pro­bleme sind und je länger sie anhalten, desto schneller sollten Sie sich Hilfe holen.

Wie lange darf man Schlaf­mittel maximal nehmen?

Schlaf­mittel sollten nur eine Aus­nahme sein. Am besten nehmen Sie die Medi­ka­mente so kurz wie mög­lich, maximal 2–4 Wochen.

Wel­cher Arzt ist für Schlaf­stö­rungen zuständig?

Viele Pati­enten suchen zunächst ihren Haus­arzt auf. Auch unsere inter­dis­zi­pli­näre inter­nis­ti­sche Praxis ist oft­mals die erste Anlauf­stelle für Pati­enten mit Schlaf­stö­rungen. Bei uns erhalten Sie eine umfas­sende Dia­gnostik und eine mög­lichst gezielte The­rapie. Bei Bedarf über­weisen wir Sie auch gerne an wei­tere Fach­ärzte wie Neu­ro­logen oder ein geeig­netes Schlaflabor.

Wie funk­tio­niert ein ambu­lantes Schlaflabor?

Mes­sungen, die nor­ma­ler­weise in einem sta­tio­nären Schlaf­labor statt­finden, können manchmal auch zu Hause durch­ge­führt werden. Sie erhalten dafür ein trag­bares Mess­gerät, das bestimmte Daten wie etwa die Atmung auf­zeichnet. Sinn­voll ist dieses Ver­fahren, wenn schwer zu mes­sende Daten wie etwa Hirn­ströme in Ihrem Fall nicht von Inter­esse sind.

Wie lange muss man in einem Schlaf­labor bleiben?

Internist Prof. Markus Stoffel aus München