Kardiologe hält eine Herz Skulptur in den Händen.
Vorsorgeuntersuchungen fürs Herz

Ihr persönlicher Herz-Check-up in München - Präventive Kardiologie

Herz-Kreislauf-Erkrankungen entwickeln sich häufig über viele Jahre, bevor erste Beschwerden auftreten. Ziel unseres Herz-Check-ups ist es daher, Ihr persönliches Herz-Kreislauf-Risiko frühzeitig und möglichst umfassend zu bestimmen. Dr. med. Daniel Khan Makui, Facharzt für Innere Medizin und kardiovaskulärer Präventivmediziner, verbindet moderne Herz- und Gefäßdiagnostik mit einer differenzierten Beurteilung des Stoffwechsels, der Körperzusammensetzung und des Lebensstils.

Dieser umfassende Blick lohnt sich für alle, die mehr über ihr Risikoprofil wissen wollen – etwa weil Risiken wie Nikotinkonsum oder Übergewicht vorliegen oder es in der Familie bereits Herzerkrankungen gab.

Frau mit einem Herz Sticker.

Inhalt

Das Wich­tigste in Kürze: Was sind Herz-Vorsorgeuntersuchungen?

Herz-Vor­sor­ge­un­ter­su­chungen zielen darauf ab, Herz-Kreis­lauf-Erkran­kungen früh­zeitig zu erkennen und mög­lichst zu ver­hin­dern. Dazu unter­su­chen wir indi­vi­du­elle Risi­ko­fak­toren wie Cho­le­ste­rin­werte, Blut­druck, Blut­zu­cker, Gefäß­ver­än­de­rungen und fami­liäre Vor­be­las­tungen umfas­send. Anhand von Ana­mnese, Labor­werten sowie Herz‑, Gefäß- und Stoff­wech­sel­dia­gnostik erar­beiten wir Ihr per­sön­li­ches Risikoprofil.

Internist Prof. Markus Stoffel im Gespräch mit Patient:in

Ortho­mo­le­ku­lare Medizin

1. Schritt: Aus­führ­li­ches Gespräch 

2. Schritt: Maß­ge­schnei­derter Herz-Kreislauf-Check-up

Auch Men­schen ohne Beschwerden können rele­vante Risi­ko­fak­toren oder bereits frühe Gefäß­ver­än­de­rungen auf­weisen. Aber nicht jeder Patient benö­tigt die glei­chen Unter­su­chungen. Der Umfang unseres Herz-Check-ups richtet sich unter anderem nach Alter, Fami­li­en­ana­mnese, Vor­er­kran­kungen, Beschwerden und bereits bekannten Risikofaktoren. 

3. Schritt: Fett­stoff­wechsel im Fokus

Herz-Kreis­lauf-Vor­sorge endet nicht beim EKG. Insu­lin­re­sis­tenz, Präd­ia­betes, Dia­betes mel­litus, Blut­hoch­druck, Fett­stoff­wech­sel­stö­rungen und vis­ze­rales Über­ge­wicht treten häufig gemeinsam auf und beein­flussen das kar­dio­vas­ku­läre Risiko.

4. Schritt: Inter­pre­ta­tion und Bespre­chung Ihrer aktu­ellen Herzgesundheit

Ein ein­zelner LDL-Wert und eine Blut­druck­mes­sung ergeben noch kein voll­stän­diges Bild Ihrer Herz-Kreis­lauf-Gesund­heit. Des­halb führen wir alle rele­vanten Infor­ma­tionen zusammen und bewerten die Befunde bei Bedarf im Kon­text Ihrer Lipidwerte, Ihres Stoff­wech­sels, Ihrer Fami­li­en­ana­mnese und wei­terer Risikofaktoren. 

Ständige Müdigkeit

Für wen kann ein kar­dio­vas­ku­lärer Prä­ven­ti­ons­check sinn­voll sein?

Eine per­so­na­li­sierte Herz-Kreis­lauf-Vor­sorge kann ins­be­son­dere inter­es­sant sein bei:

  • Herz­in­farkt oder Schlag­an­fall in der Familie 
  • erhöhtem LDL-Cho­le­sterin oder ApoB
  • erhöhtem Lipoprotein(a)
  • Blut­hoch­druck
  • Präd­ia­betes oder Dia­betes mellitus
  • Über­ge­wicht oder erhöhtem vis­ze­ralem Fett
  • Niko­tin­konsum
  • bereits bekannten Gefäßveränderungen
  • meh­reren gleich­zeitig bestehenden Risikofaktoren
  • ein­ge­schränkter kör­per­li­cher Belastbarkeit
  • dem Wunsch nach einer fun­dierten Ein­schät­zung des per­sön­li­chen Herz-Kreislauf-Risikos

Risi­ko­Fak­toren

Kar­dio­vas­ku­läre Risi­ko­fak­toren für Ihre Gesundheit

Arte­rio­skle­rose

Gefäß­stei­fig­keit

Blut­druck

LDL-Cho­le­sterin

ApoB

Lp(a)

Tri­gly­ze­ride und wei­tere Risikomarker

Dr. Daniel Khan Makui
Dr. Daniel Khan Makui

ERFAHRENE SPEZIALISTEN

Internist Prof. Markus Stoffel im Gespräch mit Patient:in

Häu­fige Fragen zur Vor­sorge in der Kardiologie

Wann sollte man zum Kar­dio­logen gehen?

Brust­schmerzen, Atemnot, Herz­rasen, wie­der­keh­rendes Herz­stol­pern oder eine plötz­lich ein­ge­schränkte Belast­bar­keit sollten Sie zeitnah ärzt­lich abklären lassen. Bei akuten, starken Beschwerden wählen Sie bitte sofort den Notruf 112. Doch auch ohne Beschwerden kann eine Herz-Vor­sor­ge­un­ter­su­chung sinn­voll sein, etwa bei Herz­in­farkten oder Schlag­an­fällen in der Familie, erhöhtem Cho­le­sterin, Blut­hoch­druck, Dia­betes oder Nikotinkonsum.

Wie oft sollte man einen Herz-Check-up machen bzw. zum Kar­dio­logen gehen?

Ein festes Inter­vall, das für alle passt, gibt es nicht. Wie oft eine Kon­trolle sinn­voll ist, hängt von Ihrem Alter, Ihren Vor­er­kran­kungen, Ihrer Fami­li­en­ana­mnese und Ihren bis­he­rigen Befunden ab. Nach dem Herz-Check-up bespre­chen wir gemeinsam, ob und in wel­chen Abständen Ver­laufs­kon­trollen für Sie ratsam sind.

Wie kann man einer Herz-Kreis­lauf-Erkran­kung vorbeugen?

Viele Risi­ko­fak­toren lassen sich beein­flussen: Blut­druck, Cho­le­sterin, Blut­zu­cker, Über­ge­wicht und Rau­chen. Ent­schei­dend ist, diese Fak­toren früh zu kennen und richtig ein­zu­ordnen. Des­halb ver­binden wir in der Herz­vor­sorge Herz- und Gefäß­dia­gnostik mit Stoff­wech­sel­me­dizin und leiten daraus kon­krete Maß­nahmen zur Risi­ko­re­duk­tion ab.

Was stärkt das Herz am meisten?

Regel­mä­ßige kör­per­liche Akti­vität gehört zu den wirk­samsten Maß­nahmen für Herz und Gefäße. Dazu kommen eine aus­ge­wo­gene Ernäh­rung, ein gesundes Kör­per­ge­wicht und der Ver­zicht aufs Rau­chen. Wer neu mit Sport beginnt oder das Trai­ning inten­si­vieren möchte, kann vorab mit einem Belas­tungs-EKG prüfen lassen, wie belastbar Herz und Kreis­lauf sind.

Welche 5 Regeln gibt es für ein gesundes Herz?

Was ist der Unter­schied zwi­schen einem nor­malen Check-up und einem kar­dio­vas­ku­lären Präventions-Check?

Ein all­ge­meiner Check-up betrachtet ver­schie­dene Organ­sys­teme und Gesund­heits­ri­siken. Beim kar­dio­vas­ku­lären Prä­ven­ti­ons­check liegt der Schwer­punkt gezielt auf Herz, Gefäßen und den Risi­ko­fak­toren für Arte­rio­skle­rose, Herz­in­farkt und Schlaganfall.

Kann man Arte­rio­skle­rose erkennen, bevor Beschwerden auftreten?

Arte­rio­skl­ero­ti­sche Ver­än­de­rungen können lange bestehen, ohne Beschwerden zu ver­ur­sa­chen. Bei ent­spre­chender Indi­ka­tion können Unter­su­chungen wie der Gefä­ßul­tra­schall Hin­weise auf bereits bestehende sub­kli­ni­sche Gefäß­ver­än­de­rungen bezie­hungs­weise Plaques liefern.

Welche Rolle spielt Dia­betes für Herz und Gefäße?

Dia­betes mel­litus erhöht das Risiko für Herz-Kreis­lauf-Erkran­kungen. Aber auch Präd­ia­betes, Insu­lin­re­sis­tenz, Blut­hoch­druck, Fett­stoff­wech­sel­stö­rungen und vis­ze­rales Über­ge­wicht können gemeinsam das kar­dio­me­ta­bo­li­sche Risiko beein­flussen. Des­halb betrachten wir Herz-Kreis­lauf- und Stoff­wech­sel­ge­sund­heit gemeinsam.

Spielen Gen­tests eine Rolle, wenn ich mein Herz che­cken lassen möchte?

Breite gene­ti­sche Poly­mor­phismus- oder Life­style-Genetik-Panels gehören nicht rou­ti­ne­mäßig zu unserem kar­dio­vas­ku­lären Check-up.
Ergeben Fami­li­en­ana­mnese, Labor oder andere Befunde Hin­weise auf eine mög­liche erb­liche Erkran­kung, kann eine gezielte wei­ter­füh­rende Abklä­rung bei ent­spre­chend spe­zia­li­sierten Fach­ärzten bezie­hungs­weise einer human­ge­ne­ti­schen Ein­rich­tung sinn­voll sein.

Ist eine Herz-Vor­sor­ge­un­ter­su­chung auch ohne Beschwerden sinnvoll?

Ja, Prä­ven­tion in der Kar­dio­logie kann ins­be­son­dere bei bestehenden Risi­ko­fak­toren oder fami­liärer Vor­be­las­tung sinn­voll sein. Welche Unter­su­chungen ange­messen sind, hängt von Ihrer indi­vi­du­ellen Situa­tion ab. Das ist übri­gens ein wich­tiger Unter­schied zu Online-Herz-Kreis­lauf-Tests: Vor Ort können wir ganz indi­vi­duell auf Ihren Gesund­heits­zu­stand ein­gehen und genau die Para­meter abprüfen, die in Ihrem Fall wichtig sind. 

Wie hoch sind die Kosten eines Herz-Check-ups?

Der Umfang der Dia­gnostik wird indi­vi­duell fest­ge­legt. Die Abrech­nung erfolgt bei Pri­vat­pa­ti­enten nach der Gebüh­ren­ord­nung für Ärzte (GOÄ). Leider können wir die kar­dio­lo­gi­sche Vor­sor­ge­un­ter­su­chung nicht mit gesetz­li­chen Kran­ken­kassen abrechnen, da unsere Praxis eine Pri­vat­praxis ist. Selbst­zahler können vorab Infor­ma­tionen über die vor­aus­sicht­li­chen Kosten erhalten.

Skulptur von einem Herz.
Internist Prof. Markus Stoffel im Gespräch mit Patient:in

Erfahrungen unserer Patient:innen