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Das Wichtigste in Kürze: Was sind Herz-Vorsorgeuntersuchungen?
Herz-Vorsorgeuntersuchungen zielen darauf ab, Herz-Kreislauf-Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und möglichst zu verhindern. Dazu untersuchen wir individuelle Risikofaktoren wie Cholesterinwerte, Blutdruck, Blutzucker, Gefäßveränderungen und familiäre Vorbelastungen umfassend. Anhand von Anamnese, Laborwerten sowie Herz‑, Gefäß- und Stoffwechseldiagnostik erarbeiten wir Ihr persönliches Risikoprofil.

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Orthomolekulare Medizin
Weil Herzvorsorge zählt: Ihr Herz-Check-up in München
Zunächst sprechen wir mit Ihnen über mögliche Symptome und auch Herzerkrankungen innerhalb Ihrer Familie. Denn die genetische Veranlagung und Ihre Familiengeschichte beeinflussen Ihr individuelles Herz-Kreislauf-Risiko. Deshalb berücksichtigen wir beispielsweise frühe Herzinfarkte oder Schlaganfälle bei nahen Angehörigen sowie auffällig hohe LDL-Cholesterinwerte. Besteht der Verdacht auf eine erbliche Erkrankung wie die familiäre Hypercholesterinämie, kann eine gezielte weiterführende Abklärung sinnvoll sein.
Auch Menschen ohne Beschwerden können relevante Risikofaktoren oder bereits frühe Gefäßveränderungen aufweisen. Aber nicht jeder Patient benötigt die gleichen Untersuchungen. Der Umfang unseres Herz-Check-ups richtet sich unter anderem nach Alter, Familienanamnese, Vorerkrankungen, Beschwerden und bereits bekannten Risikofaktoren.
Je nach individueller Situation können folgende Herzuntersuchungen Bestandteil der Diagnostik sein:
- Ruhe-EKG: Beurteilung von Herzrhythmus, Herzfrequenz und elektrischer Erregungsausbreitung
- Langzeit-EKG: Bei entsprechender Fragestellung, beispielsweise bei Herzrhythmusstörungen, Herzrasen oder wiederkehrendem Herzstolpern
- Belastungs-EKG: Damit beurteilen wir unter anderem Herzfrequenz, Herzrhythmus, Blutdruckreaktion und Belastbarkeit unter standardisierter körperlicher Belastung. Ergänzend kann eine Lungenfunktionsprüfung Hinweise auf die pulmonale Funktion geben. Diese Untersuchungen können insbesondere im Rahmen eines umfassenden Check-ups, bei eingeschränkter Belastbarkeit oder vor der Aufnahme beziehungsweise Intensivierung sportlicher Aktivität sinnvoll sein.
- Echokardiographie: Ultraschalluntersuchung des Herzens zur Beurteilung von Herzgröße, Pumpfunktion, Wandbewegung und Herzklappen
- Carotis-Duplex: Mit dem Ultraschall der Halsschlagadern lassen sich Gefäßwand und Blutfluss darstellen. Dabei können unter anderem arteriosklerotische Plaques erkannt und Gefäßwandveränderungen beurteilt werden.
- Pulswellenanalyse: Die Messung der Pulswellengeschwindigkeit und arteriellen Gefäßsteifigkeit kann zusätzliche Informationen über den Gefäßstatus liefern.
- 24-Stunden-Blutdruckmessung: Da einzelne Messungen den tatsächlichen Blutdruck im Alltag nicht immer zuverlässig abbilden, kann bei entsprechender Fragestellung eine 24-Stunden-Blutdruckmessung sinnvoll sein.
- Bestimmung individuell bedeutender Laborparameter: Je nach Status quo kann die Überprüfung weiterer Parameter sinnvoll sein, um Ihr persönliches Risiko besser einzuordnen.
Ihr Vorteil: Vektor-EKG in der Privatpraxis Kosttor
Bei Bedarf nutzen wir auch moderne Vektorkardiographie, um eine differenzierte Analyse der elektrischen Herzaktivität zu ermöglichen. In Kombination mit KI-gestützter Rhythmusanalyse kann das System möglicherweise Muster erkennen, die auf ein erhöhtes Risiko für zukünftiges Vorhofflimmern hindeuten.
Herz-Kreislauf-Vorsorge endet nicht beim EKG. Insulinresistenz, Prädiabetes, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und viszerales Übergewicht treten häufig gemeinsam auf und beeinflussen das kardiovaskuläre Risiko.
Als Facharzt für Innere Medizin, Diabetologe DDG und kardiovaskulärer Präventivmediziner DGPR verbindet Dr. med. Daniel Khan Makui deshalb kardiovaskuläre Prävention mit Stoffwechselmedizin.
Je nach individueller Situation können unter anderem untersucht werden:
- Nüchternglukose
- gegebenenfalls Insulin und HOMA-Index
- Leber- und Stoffwechselparameter
- Körpergewicht und Taillenumfang
- gegebenenfalls weiterführende Glukosediagnostik
- Körperzusammensetzung
Ziel ist es, relevante Stoffwechselveränderungen möglichst früh zu erkennen und gemeinsam mit dem Patienten Strategien zur Risikoreduktion zu entwickeln.
Ein einzelner LDL-Wert und eine Blutdruckmessung ergeben noch kein vollständiges Bild Ihrer Herz-Kreislauf-Gesundheit. Deshalb führen wir alle relevanten Informationen zusammen und bewerten die Befunde bei Bedarf im Kontext Ihrer Lipidwerte, Ihres Stoffwechsels, Ihrer Familienanamnese und weiterer Risikofaktoren.
Bei einer individuellen Beratung besprechen wir Ihr persönliches kardiovaskuläres Risiko und leiten daraus – soweit erforderlich – konkrete Maßnahmen zur Risikoreduktion ab. Denn für uns bedeuten individuelle Prävention und Früherkennung nicht, möglichst viele Untersuchungen durchzuführen, sondern die individuell relevanten Risiken zu erkennen und daraus sinnvolle Konsequenzen für Ihre langfristige Herz- und Gefäßgesundheit abzuleiten.

Für wen kann ein kardiovaskulärer Präventionscheck sinnvoll sein?
Eine personalisierte Herz-Kreislauf-Vorsorge kann insbesondere interessant sein bei:
- Herzinfarkt oder Schlaganfall in der Familie
- erhöhtem LDL-Cholesterin oder ApoB
- erhöhtem Lipoprotein(a)
- Bluthochdruck
- Prädiabetes oder Diabetes mellitus
- Übergewicht oder erhöhtem viszeralem Fett
- Nikotinkonsum
- bereits bekannten Gefäßveränderungen
- mehreren gleichzeitig bestehenden Risikofaktoren
- eingeschränkter körperlicher Belastbarkeit
- dem Wunsch nach einer fundierten Einschätzung des persönlichen Herz-Kreislauf-Risikos
RisikoFaktoren
Kardiovaskuläre Risikofaktoren für Ihre Gesundheit
Arteriosklerose ist ein schleichender Prozess, der sich über Jahre oder Jahrzehnte entwickelt, bevor Herzinfarkt oder Schlaganfall auftreten. Wir betrachten beeinflussbare Risikofaktoren wie Cholesterinwerte, Blutdruck, Blutzucker, Rauchen und Übergewicht ebenso wie Alter, familiäre Belastung und genetische Faktoren. Entscheidend ist, Laborwerte im Zusammenhang mit dem individuellen Herz-Kreislauf-Risiko zu bewerten und bei entsprechender Indikation bereits bestehende Gefäßveränderungen oder arteriosklerotische Plaques zu untersuchen.
Die Eigenschaften der großen Arterien verändern sich mit zunehmendem Alter und unter dem Einfluss verschiedener kardiovaskulärer Risikofaktoren. Daher kann eine umfassende Untersuchung der Gefäße sehr aufschlussreich sein.
Bluthochdruck gehört zu den wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren für Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
LDL-Cholesterin spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung arterosklerotischer Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Welche LDL-Werte angestrebt werden sollten, hängt wesentlich vom individuellen Risiko und von möglicherweise bereits bestehenden Gefäß- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen ab.
Apolipoprotein B ist ein Bestandteil der potenziell atherogenen Lipoproteinpartikel. Die ApoB-Bestimmung kann in bestimmten Situationen zusätzliche Informationen über die Zahl atherogener Partikel liefern und die klassische Lipiddiagnostik sinnvoll ergänzen.
Lipoprotein(a) ist ein überwiegend genetisch bestimmter und eigenständiger kardiovaskulärer Risikofaktor. Der Wert bleibt im Laufe des Lebens meist relativ stabil. Eine zumindest einmalige Bestimmung im Erwachsenenalter kann daher sinnvoll sein.
Ein erhöhter Wert wird nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit LDL-Cholesterin, ApoB, Blutdruck, Stoffwechsel, Familiengeschichte und gegebenenfalls bestehenden Gefäßveränderungen.
Besondere Bedeutung kann ein erhöhtes Lp(a) beispielsweise bei einer familiären Belastung mit frühen Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder einer nicht vollständig durch klassische Risikofaktoren erklärbaren Arteriosklerose haben.
Abhängig von der individuellen Situation können weitere Laborparameter sinnvoll sein. Hierzu kann beispielsweise hsCRP als inflammatorischer Risikomarker gehören.
Unser Ansatz besteht nicht darin, möglichst viele Laborparameter zu bestimmen. Entscheidend sind die medizinisch sinnvolle Auswahl und die Interpretation im Zusammenhang mit Ihrem persönlichen Risiko.
ERFAHRENE SPEZIALISTEN
Präventive Kardiologie bei Dr. med. Daniel Khan Makui
Dr. med. Daniel Khan Makui ist Facharzt für Innere Medizin, kardiovaskulärer Präventivmediziner und Diabetologe. Sein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der Verbindung von Herz- und Gefäßdiagnostik mit moderner Stoffwechselmedizin.
Die Kombination aus Innerer Medizin, kardiovaskulärer Prävention, Lipid- und Gefäßdiagnostik sowie Diabetologie ermöglicht eine umfassende Betrachtung individueller Risikofaktoren.

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Häufige Fragen zur Vorsorge in der Kardiologie
Brustschmerzen, Atemnot, Herzrasen, wiederkehrendes Herzstolpern oder eine plötzlich eingeschränkte Belastbarkeit sollten Sie zeitnah ärztlich abklären lassen. Bei akuten, starken Beschwerden wählen Sie bitte sofort den Notruf 112. Doch auch ohne Beschwerden kann eine Herz-Vorsorgeuntersuchung sinnvoll sein, etwa bei Herzinfarkten oder Schlaganfällen in der Familie, erhöhtem Cholesterin, Bluthochdruck, Diabetes oder Nikotinkonsum.
Ein festes Intervall, das für alle passt, gibt es nicht. Wie oft eine Kontrolle sinnvoll ist, hängt von Ihrem Alter, Ihren Vorerkrankungen, Ihrer Familienanamnese und Ihren bisherigen Befunden ab. Nach dem Herz-Check-up besprechen wir gemeinsam, ob und in welchen Abständen Verlaufskontrollen für Sie ratsam sind.
Viele Risikofaktoren lassen sich beeinflussen: Blutdruck, Cholesterin, Blutzucker, Übergewicht und Rauchen. Entscheidend ist, diese Faktoren früh zu kennen und richtig einzuordnen. Deshalb verbinden wir in der Herzvorsorge Herz- und Gefäßdiagnostik mit Stoffwechselmedizin und leiten daraus konkrete Maßnahmen zur Risikoreduktion ab.
Regelmäßige körperliche Aktivität gehört zu den wirksamsten Maßnahmen für Herz und Gefäße. Dazu kommen eine ausgewogene Ernährung, ein gesundes Körpergewicht und der Verzicht aufs Rauchen. Wer neu mit Sport beginnt oder das Training intensivieren möchte, kann vorab mit einem Belastungs-EKG prüfen lassen, wie belastbar Herz und Kreislauf sind.
- Nicht rauchen
- Regelmäßig bewegen
- Ausgewogen ernähren
- Übergewicht vermeiden, insbesondere am Bauch
- Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker kennen und regelmäßig kontrollieren lassen
Welche dieser Punkte für Sie besonders wichtig sind, zeigt Ihr persönliches Risikoprofil.
Ein allgemeiner Check-up betrachtet verschiedene Organsysteme und Gesundheitsrisiken. Beim kardiovaskulären Präventionscheck liegt der Schwerpunkt gezielt auf Herz, Gefäßen und den Risikofaktoren für Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall.
Welche Untersuchungen sinnvoll sind, richtet sich nach dem individuellen Risikoprofil.
Arteriosklerotische Veränderungen können lange bestehen, ohne Beschwerden zu verursachen. Bei entsprechender Indikation können Untersuchungen wie der Gefäßultraschall Hinweise auf bereits bestehende subklinische Gefäßveränderungen beziehungsweise Plaques liefern.
Diabetes mellitus erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Aber auch Prädiabetes, Insulinresistenz, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und viszerales Übergewicht können gemeinsam das kardiometabolische Risiko beeinflussen. Deshalb betrachten wir Herz-Kreislauf- und Stoffwechselgesundheit gemeinsam.
Breite genetische Polymorphismus- oder Lifestyle-Genetik-Panels gehören nicht routinemäßig zu unserem kardiovaskulären Check-up.
Ergeben Familienanamnese, Labor oder andere Befunde Hinweise auf eine mögliche erbliche Erkrankung, kann eine gezielte weiterführende Abklärung bei entsprechend spezialisierten Fachärzten beziehungsweise einer humangenetischen Einrichtung sinnvoll sein.
Ja, Prävention in der Kardiologie kann insbesondere bei bestehenden Risikofaktoren oder familiärer Vorbelastung sinnvoll sein. Welche Untersuchungen angemessen sind, hängt von Ihrer individuellen Situation ab. Das ist übrigens ein wichtiger Unterschied zu Online-Herz-Kreislauf-Tests: Vor Ort können wir ganz individuell auf Ihren Gesundheitszustand eingehen und genau die Parameter abprüfen, die in Ihrem Fall wichtig sind.
Der Umfang der Diagnostik wird individuell festgelegt. Die Abrechnung erfolgt bei Privatpatienten nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Leider können wir die kardiologische Vorsorgeuntersuchung nicht mit gesetzlichen Krankenkassen abrechnen, da unsere Praxis eine Privatpraxis ist. Selbstzahler können vorab Informationen über die voraussichtlichen Kosten erhalten.


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